Den Chiemgau Panthers gelingt der Überraschungscoup

Den Chiemgau Panthers gelingt der Überraschungscoup

TVT-Basketballer gewinnen beim Tabellendritten TV 1847 Augsburg mit 90:85

Die Chiemgau Panthers haben die richtige Antwort auf die 69:88-Niederlage gegen den SB DJK Rosenheim gegeben. Eine Woche nach dem Misserfolg im Derby siegten sie in einem Nachholspiel des sechsten Spieltags der 2. Regionalliga Süd überraschend mit 90:85 beim Tabellendritten TV 1847 Augsburg. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und großem Kampfgeist entschieden die Basketballer des TV Traunstein (TVT) die hochklassige Begegnung, die von mehreren Führungswechseln geprägt war, am Ende für sich.

Nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Partien waren die Panthers gegen den Regio-1-Absteiger, der in der Saison bisher nur drei Niederlagen erlitten hatte, als klarer Außenseiter in das Spiel gegangen. Und zunächst sah es so aus, als sollte sich das Muster des letzten Matchs wiederholen. Mit einem 0:12 waren die Chiemgauer gegen Rosenheim gestartet, und auch in Augsburg lagen sie nach drei Minuten mit 0:7 hinten. Doch dieses Mal hielten die TVTler dagegen. Stefan Gruber netzte einen Dreier ein und verkürzte den Rückstand kurz darauf auf zwei Punkte. Zwar zogen die Fuggerstädter zunächst wieder auf 12:6 davon, doch die Traunsteiner antworteten ihrerseits mit einer Serie und gingen unter anderem durch Dreier von David Heuwinkel und Adrian Mitchell 15:14 in Führung. Die letzten Minuten des Viertels gehörten dann wieder der Heimmannschaft, die dank drei Dreiern von Stjepan Topalovic und Nicolas Breuer schließlich 24:15 vorne lag.

In Abwesenheit des etatmäßigen Point Guards Chris Roll übernahm häufig Panthers-Kapitän Adrian Mitchell den Ballvortrag und führte kreativ Regie. Nach den Abstimmungsproblemen im ersten Viertel kamen die TVTler nun immer besser ins Spiel und arbeiteten sich bis zur 14. Minute auf 26:31 heran. Zunächst punkteten vor allem Stefan Gruber, der eine herausragende Leistung ablieferte und neben 20 Punkten auch 19 Rebounds sammelte, sowie Andy Stafford, der häufig gefoult wurde und mit einer Freiwurfquote von 100 % überzeugte (10/10), für Traunstein. In der zweiten Hälfte des Viertels trumpfte dann auch David Heuwinkel auf, sodass es mit einem 45:45-Gleichstand in die Pause ging.

Auch im dritten Spielabschnitt hielten die Panthers die Energie aufrecht und gingen durch Gruber in der 26. Minute erstmals wieder in Führung. Doch das Heimteam gab sich so leicht nicht geschlagen und traf nun vornehmlich aus der Distanz. Nach vier Dreiern führten die Augsburger am Ende des Viertels mit 71:67.

In den ersten fünf Minuten des abschließenden Abschnitts gelang dem Gastgeber dank der konsequenten Defensive der Panthers jedoch nur ein Korb und Stefan Gruber glich zum 73:73 aus. Mitchell und Heuwinkel besorgten kurz darauf die 78:74-Führung – und diese ließ sich das Team von der Traun nun nicht mehr nehmen. In der dramatischen Schlussphase behielten Bartautas Linartas, Mitchell und Stafford die Nerven und verwandelten sechs von acht Freiwürfen, sodass auch zwei Dreier von Topalovic und Breuer den Augsburgern keinen Nutzen mehr brachten.

„Es war ein wichtiger Sieg für uns, weil jeder Spieler seinen Beitrag geleistet und eine hervorragende Leistung gezeigt hat“, lobte Panthers-Headcoach Aaron Mitchell sein Team. „Ich freue mich sehr für meine Mannschaft.” Mit dem 90:85-Sieg rücken die Panthers auf den sechsten Platz vor und sind nun punktgleich mit der BG Leitershofen/Stadtbergen 2 (5.) und dem MTV 1879 München (7.). Am Samstagabend gastieren sie beim Zweitplatzierten aus Treuchtlingen. Dafür bieten sie wieder Mitfahrgelegenheiten im Fanbus an, Informationen bei Sportwart Alexander Abstreiter unter Tel. 0151/46 61 16 84.

Es spielten:

TV 1847 Augsburg: Stjepan Topalovic (25 Punkte /5 Dreier), Marc Kaufeld (13), Nicolas Breuer (12/4), Alek Pikl (11/1), Sebastian Woelki (8), Daniel Franken (8), Bastian März (5/1), Marco Hack Vazquez (3/1), Jakob Günther.

Chiemgau Panthers: Stefan Gruber (20/1), Andrew Stafford (20/2), Adrian Mitchell (18/1), David Heuwinkel (17/3), Bartautas Linartas (7/2), Daris Krivic (6/1), Lukas Blank (2), Devin Beraz, Heye Gädt, Paul Kretzschmar.

Stefan Gruber, hier im Heimspiel gegen Rosenheim, war in Augsburg maßgeblich am Sieg der Panthers beteiligt. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Chiemgau Panthers in Augsburg gefordert

Chiemgau Panthers in Augsburg gefordert

Am Samstagabend zu Gast beim Tabellendritten

In einem Nachholspiel des sechsten Spieltags der 2. Regionalliga Süd treten die Chiemgau Panthers am Samstagabend beim TV 1847 Augsburg an. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) wollen gegen den Tabellendritten mit Engagement und Kampfgeist bestehen und damit die erste von vier schweren Aufgaben erfolgreich bewältigen.

Die Chiemgau Panthers liegen derzeit mit sechs Siegen und acht Niederlagen auf Rang sieben der Tabelle und haben nun vier Spiele gegen das Top-Trio der Liga vor der Brust. Auf das Duell bei den Fuggerstädtern folgen in den nächsten Wochen ein Auswärtsspiel beim Zweitplatzierten VfL Treuchtlingen, das Rückspiel zu Hause gegen Augsburg und die Fahrt zum Tabellenführer BG Illertal.

Der TV 1847 Augsburg ist letzte Saison aus der 1. Regionalliga Südost abgestiegen, konnte einen Großteil des Teams halten und hat sich erwartungsgemäß mit elf Siegen und drei Niederlagen im oberen Tabellenviertel festgesetzt. Nur in den beiden Begegnungen mit der BG Illertal und im Hinspiel gegen den VfL Treuchtlingen zog das Team von Mateusz Sulka, der die Trainerposition zu Beginn dieser Spielzeit übernommen hat, bisher den Kürzeren. Alle anderen Aufgaben wurden mit teils deutlichem Vorsprung erledigt. In der Statistik sticht dabei vor allem die starke Abwehrleistung hervor: Als einziges Team der Liga haben die Augsburger im Laufe der Saison bisher weniger als 1000 Punkte kassiert – obwohl sie ein Spiel weniger absolviert haben als die meisten der gegnerischen Mannschaften. Dem Kader gehören 21 Spieler an, von denen fünf in dieser Saison bislang im Schnitt zweistellig gepunktet haben: Stjepan Topalovic (18,4), Marco Hack Vazquez (12,6), Daniel Franken (12,6), Bastian März (12,3) und Sebastian Woelki (10,8).

Die Panthers sind nach dem enttäuschenden Abschneiden im Heimderby gegen den SB DJK Rosenheim auf Wiedergutmachung aus und wollen die Partie mit einer positiven Einstellung angehen. „Das ist ein sehr wichtiges Spiel, weil Augsburg eine der Mannschaften ist, gegen die wir meiner Meinung nach gut aussehen können“, glaubt Headcoach Aaron Mitchell, betont jedoch: „Wir müssen uns steigern und das Spiel dann auch zu Ende bringen. Außerdem müssen wir für den Rest der Saison eine neue Mentalität entwickeln, damit wir uns in Zukunft wieder als einer der führenden Clubs etablieren können.“ Er setzt dabei auf eine konsequente Teamleistung sowie die Stärken des Trios Adrian Mitchell (23,8), Andy Stafford (23,4) und Stefan Gruber (17,3), die von Chris Roll, Bartautas Linartas, Lukas Blank sowie David Heuwinkel, Heye Gädt und weiteren Spielern aus dem eigenen Nachwuchs unterstützt werden.

Die Panthers bieten zu diesem Spiel eine Mitfahrgelegenheit im Fanbus an, Abfahrt ist um 15 Uhr am Annette-Kolb-Gymnasium. Tickets und Informationen sind bei Sportwart Alexander Abstreiter unter Tel. 0151/46 61 16 84 erhältlich.

Daris Krivic ist einer der Youngster im Kader der Panthers. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Rosenheim entführt die Punkte an den Inn

Rosenheim entführt die Punkte an den Inn

Chiemgau Panthers unterliegen dem SB DJK Rosenheim mit 69:88

Mit gespannter Erwartung und einer vollbesetzten Halle begann am Samstagabend das Derby in der 2. Regionalliga Süd zwischen den Chiemgau Panthers und dem SB DJK Rosenheim. Am Ende stand auf Seiten der Basketballer des TV Traunstein (TVT) vor allem Enttäuschung. Nach einem völlig missratenen Start und einer schwachen ersten Halbzeit mussten sie sich dem Tabellenvierten mit 69:88 geschlagen geben und haben nun weitere schwere Spiele vor der Brust.

Panthers-Headcoach Aaron Mitchell hatte seinen kompletten Kader zur Verfügung, Johannes Raab auf der Gegenseite war mit zehn Spielern angereist, wobei bis auf Filip Graovac alle Leistungsträger auf dem Parkett standen. Die Traunsteiner fanden zunächst überhaupt nicht in die Partie und verfehlten ihre Wurfversuche, während Rosenheim in den ersten vier Minuten auf 12:0 davonzog. Erst Stefan Gruber erlöste sein Team mit dem ersten Treffer und setzte kurze Zeit später mit einem Dunking ein Ausrufezeichen. Doch die Wende blieb aus. Die Angreifer der Panthers fanden gegen die griffige Verteidigung der Rosenheimer nur selten eine Lösung, während die Gäste eine traumwandlerische Treffsicherheit an den Tag legten. Zu Ende des ersten Viertels führten diese mit 22:10.

Der zweite Spielabschnitt begann mit einem Dreier von Ignaz Geißinger. Andy Stafford und kurz darauf Chris Roll mit einem Schnellangriff setzten für die Panthers dagegen. Doch dann legten die Rosenheimer eine Serie hin und zogen auf 33:14 davon. Fünf Minuten lang gelang den Gastgebern nur ein einziger Korb, bis Bartautas Linartas endlich den ersten Drei-Punkte-Versuch für die Traunsteiner durch die Reuse schickte und auf 19:40 verkürzte. Beim Stand von 25:47 pfiffen die Schiedsrichter zur Halbzeit. In dieser zeigten die Urban- und HipHop-Tanztruppen der Heartbeat Tanzschule Traunreut eine eindrucksvolle Show.

Den TVTlern gelang es nun, die Partie ausgeglichener zu gestalten. Aber weiterhin war die Wurfquote zu schwach, um eine echte Aufholjagd in Gang zu setzen. Zu Anfang des Viertels konnte David Heuwinkel dreimal einnetzen, am Ende verwandelte mit Devin Beraz ein weiterer Youngster einen Dreier. Doch auf der Gegenseite punkteten vor allem Sebastian Balduzzi, Ignaz Geißinger und Johanes Wießnet zuverlässig, sodass die Rosenheimer ihren Vorsprung sogar noch einmal leicht auf 69:46 ausbauen konnten.

Im letzten Viertel erarbeiteten sich die Traunsteiner leichte Vorteile. Nun gewannen sie allmählich auch an Treffsicherheit aus der Distanz und punkteten dreimal von der Dreierlinie. Adrian Mitchell sammelte 15 Zähler und das Viertel ging mit 23:19 an den Gastgeber. Aber diese Reaktion kam zu spät, um das Spiel noch zu drehen. Aufgrund der geschlossenen Teamleistung, der starken Wurfquote und der konsequenten Verteidigung ging der Sieg verdient mit 88:69 an die Rosenheimer. Sie verbleiben auf Platz vier der Tabelle, die Panthers auf Rang sieben.

„Das Spiel war von Anfang an sehr enttäuschend, wir haben ohne Einsatz und Energie gespielt“, sagte Aaron Mitchell nach dem Spiel. „Ich muss den Spielern besser vermitteln, wie wichtig diese Eigenschaften sind. Ein besonderer Dank geht an die Panthers-Fans, die unglaublich waren, und ich fordere sie auf, uns auch in dieser schwierigen Zeit weiterhin zu unterstützen.“

„Unsere Fans waren wirklich großartig“, befand auch Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder. „Eine volle AKG-Sportarena beim Spiel des Siebten gegen den Vierten ist schon etwas ganz Besonderes. Dafür möchte ich mich herzlich bei allen Fans und allen Helfern hinter den Kulissen bedanken! In dieser Saison wird das Team nach fünf sportlich sehr erfolgreichen Jahren ganz besonders deren Rückhalt und Unterstützung brauchen. Es ist im Sport oft so, dass es nach einer Erfolgsphase auch mal eine Delle in der Leistung geben kann. Zum Glück liegen in dieser Saison noch viele Spiele vor uns, in denen das Team zeigen kann, dass es den Einsatzwillen, die Mentalität und das Können hat, in dieser Liga zu bestehen.“

Den Chiemgau Panthers stehen nun vier Spiele gegen die Top Drei der Liga bevor: Zunächst auswärts beim Dritten TV Augsburg und beim Zweitplatzierten aus Treuchtlingen, dann das Rückspiel zu Hause gegen Augsburg und schließlich wieder eine Partie auswärts beim Tabellenführer BG Illertal. Für die Fahrt nach Augsburg am Samstag bieten sie Mitfahrgelegenheiten im Fanbus an, Informationen bei Sportwart Alexander Abstreiter unter Tel. 0151/46 61 16 84.

Es spielten:

Chiemgau Panthers: Adrian Mitchell (23 Punkte/2 Dreier), Andrew Stafford (13), Stefan Gruber (12), David Heuwinkel (8), Chris Roll (5/1), Devin Beraz (3/1), Bartautas Linartas (3/1), Daris Krivic (1), Alexander Rettelbach (1), Lukas Blank, Heye Gädt, Paul Kretzschmar. 

SB DJK Rosenheim: Sebastian Balduzzi (24/1), Ignaz Geißinger (19/3), Johannes Wießnet (12), Jguwon Brice Hogges (11/3), Severin Weigel (8), Viktor Walther (6), Kenan Biberovic (5/1), Timo Fliege (3), Severin Schmid, Eldrin Zulfaj.

Adrian Mitchell, zum wiederholten Male bester Punktesammler der Panthers, konnte die Derbyniederlage nicht verhindern. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Gelingt den Panthers die Derby-Revanche?  

Gelingt den Panthers die Derby-Revanche?

Am Samstagabend empfangen die Chiemgau Panthers den SB DJK Rosenheim in der AKG-Sportarena

Basketballfest in der AKG-Sportarena: Am Samstagabend um 18:30 Uhr begrüßen die Chiemgau Panthers den SB DJK Rosenheim zum mit Spannung erwarteten Traun-Inn-Derby. Am 15. Spieltag der 2. Regionalliga Süd wollen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) an ihren Erfolg vom letzten Wochenende gegen die DJK SB München anknüpfen.

Das hochklassige und intensiv geführte Hinspiel in Rosenheim Anfang November war von zahlreichen Führungswechseln geprägt und endete mit einem knappen 80:77-Sieg für den Sportbund. Die Chiemgau Panthers mussten damals auf ihren verletzten Topscorer Adrian Mitchell verzichten, Rosenheim-Coach Johannes Raab fehlten in Severin Weigel, Rooba Shigut und Sebastian Balduzzi drei Leistungsträger.

Die Rosenheimer absolvieren ihre zweite Spielzeit unter Raab, der sie in der vergangenen Saison zum Vizemeistertitel geführt hatte. Die „Spartans“ leben vor allem von ihrer konsequenten Verteidigungsarbeit. Nur der TV Augsburg hat in der Liga weniger Körbe kassiert. Das Team vom Inn steht mit neun Siegen und fünf Niederlagen auf Rang vier der Regio-2-Tabelle. Zwar haben die Rosenheimer vor der Saison in Miodrag Mirceta einen ihrer langjährigen Schlüsselspieler verloren, doch rund um Topscorer Jguwon Brice Hogges (20,5 Punkte im Schnitt), Center Johannes Wießnet (11,3), Ignaz Geißinger (11,8) und Filip Graovac (12 Punkte im Hinspiel) steht ein ausgeglichen besetzter Kader. Mit Niko Kolovos und Kenan Biberovic haben die Rosenheimer auch zwei ehemalige TVT-Spieler in ihren Reihen.

Damit die Revanche für die Hinspielniederlage gelingt, setzt Panthers-Headcoach Aaron Mitchell auf die geballte Offensivpower seines Teams, das mit Andy Stafford (24,2) und Adrian Mitchell (23,9) über die beiden Spieler verfügt, die in der Liga den höchsten Punkteschnitt pro Spiel verzeichnen. Dazu kommen die Energie von Center Stefan Gruber (17,8), die Erfahrung von Chris Roll (7,5) und die Vielseitigkeit von Bartautas Linartas (9,5), der vor der Saison aus Rosenheim nach Traunstein gewechselt ist. Die Panthers konnten letztes Wochenende nach vier Misserfolgen hintereinander ihren Abwärtstrend stoppen und bei der DJK SB München 92:86 gewinnen, wobei Adrian Mitchell mit 41 Punkten auftrumpfte. Die TVTler stehen mit sechs Siegen und sieben Niederlagen auf Rang sieben. Im direkten Vergleich der letzten Spielzeiten verzeichnen sie zwei Siege, während Rosenheim dreimal gewonnen hat.

„Wir freuen uns auf das Spiel“, sagte Aaron Mitchell. „Wir müssen weiter an uns arbeiten und auf den guten Leistungen vom letzten Wochenende aufbauen. Wenn wir dieses Niveau halten können, sollte es am Samstag gut für uns laufen.“ Einlass in der AKG-Sportarena in der Gabelsbergerstr. 2 ist ab 17:30 Uhr, Sprungball um 18:30 Uhr. In der Halbzeit tritt die Urban- und HipHop-Tanztruppe der HeartBeat Tanzschule aus Traunreut auf. Aufgrund einer parallel auf dem benachbarten Schulgelände stattfindenden Veranstaltung ist frühes Kommen zu empfehlen. Zusätzliche Parkmöglichkeiten finden sich in der Parkgarage am Bahnhof.

David Heuwinkel, einer der zahlreichen Youngster im Team der Panthers, will gegen Rosenheim punkten. ©Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Endlich wieder Erfolgserlebnis für Chiemgau Panthers

Endlich wieder Erfolgserlebnis für Chiemgau Panthers

41-Punkte-Gala von Adrian Mitchell beim 92:86-Sieg gegen die DJK SB München • Am Samstag Derby zu Hause gegen Rosenheim

Als „eine der wichtigsten Partien der Saison“ und „Prüfung“ für sein Team hatte Headcoach Aaron Mitchell das Auswärtsspiel der Chiemgau Panthers bei der DJK SB München vorab bezeichnet – und seine Spieler behielten am Sonntagabend auch in der spannenden Schlussphase die Nerven und bestanden die Belastungsprobe in der Landeshauptstadt. Damit konnten die Basketballer des TVT Traunstein (TVT) Selbstbewusstsein für das anstehende Traun-Inn-Derby gegen den SB DJK Rosenheim aufbauen, das am Samstagabend, 7. Februar, um 18:30 Uhr in der Traunsteiner AKG-Sportarena ansteht.

Nach vier Niederlagen in Folge und sieben im Saisonverlauf war für die Panthers der Sieg gegen einen Tabellennachbarn wichtig, um nicht noch in den Abstiegsstrudel zu geraten. Angeführt wurden sie von ihrem zuletzt verletzten Kapitän Adrian Mitchell, der sich erst kurz vor Spielbeginn fit meldete und mit seiner Treffsicherheit entscheidend zum Erfolg seines Teams beitrug: 41 Punkte, eine Freiwurfquote von 91 % und sieben verwandelte Drei-Punkte-Würfe sprechen für sich.

Nach dem Anpfiff entwickelte sich ein intensives, von zahlreichen Führungswechseln und Gleichständen geprägtes Spiel, in dem beide Teams jeweils neun Dreier verwandelten. Vier davon trafen die DJKler im ersten Viertel, konnten sich aber nie entscheidend absetzen. Während Adrian Mitchell zunächst noch zurückhaltend agierte und nur vier Punkte erzielte, hielten Stefan Gruber und Andy Stafford die Traunsteiner im Spiel, sodass der Spielabschnitt mit 21:21 endete.

Im zweiten Viertel wogte das Spiel weiter hin und her und der Spielstand blieb ausgeglichen, zumal Mitchell sich allmählich warmschoss. Chris Roll zeigte viel Einsatzfreude, die Youngster Daris Krivic und Devin Beraz brachten Energie von der Bank. Gegen Ende gelang es den Münchnern dennoch, sich zwischenzeitlich um fünf Punkte abzusetzen. Beim Stand von 41:37 für die „Frösche“ pfiffen die Schiedsrichter zum Pausentee.

Im dritten Viertel lief Mitchell endgültig heiß. Mit 17 Punkten und drei Dreiern trug er maßgeblich dazu bei, dass die Panthers den Halbzeitrückstand aufholen und in der 24. Minute mit 50:48 in Führung gehen konnten. Doch die Landeshauptstädter setzten dagegen und verhinderten einen größeren Vorsprung der Gäste. Mit 65:65 ging der Abschnitt ausgeglichen zu Ende.

Im letzten Viertel übernahmen die Traunsteiner dann die Regie und setzten sich allmählich ab. In der 36. Minute führten sie mit 77:71, eine Minute später sogar mit neun Punkten. Aufgrund zahlreicher Fouls gingen sie nun vermehrt zur Freiwurflinie und konnten zehn von zwölf Versuchen einnetzen. Mit dem Stand von 90:81 für Traunstein begann die letzte Spielminute, in der die „Frösche“ nicht mehr entscheidend herankommen konnten, sodass die Gäste am Ende den sechsten Saisonsieg feiern konnten. Sie verbleiben damit auf Rang sieben, während München auf den neunten Platz abrutscht.

„Das war ein sehr interessantes Spiel und ein wichtiger Sieg“, fasste Aaron Mitchell das Geschehen zusammen. „Wir haben es endlich einmal wieder geschafft, drei großartige Viertel zu spielen und uns am Ende den Sieg zu sichern. Ich freue mich für den Verein, aber vor allem bin ich froh über den Sieg, denn er gibt uns Energie für das Spiel am Samstag.“ Dann steht in der AKG-Sportarena das mit Spannung erwartete Duell mit dem SB DJK Rosenheim an, der mit neun Siegen und fünf Niederlagen den vierten Tabellenplatz belegt.

Es spielten:

DJK SB München: Oliver Russ (21 Punkte/2 Dreier), Louis Jacques (16/4), Mateo Kustic (13/1), Julias Seither (12), Teo Fajfar (6), Leonard Bonesky (5/1), Benedikt Juratha (4/1), Arda Sababoglu (3), Timo Daferner (2), Riccardo Ochmann (2), J. Zimmer (2), Benjamin Josipovic.

Chiemgau Panthers: Adrian Mitchell (41/7), Andrew Stafford (17/1), Stefan Gruber (14), Bartautas Linartas (11), Daris Krivic (5/1), David Heuwinkel (2), Chris Roll (2), Devin Beraz, Lukas Blank, Heye Gädt.

Adrian Mitchell, hier im Heimspiel gegen Treuchtlingen, war gegen die „Frösche“ bestens aufgelegt und führte sein Team zum Auswärtssieg. ©Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Chiemgau Panthers gastieren bei den „Fröschen“

Chiemgau Panthers gastieren bei den „Fröschen“

Am Sonntagabend geht es zur DJK SB München

Nach vier äußerst knappen Niederlagen in Folge haben die Chiemgau Panthers unter der Woche engagiert trainiert, Selbstvertrauen getankt und wollen sich nun mit einem Auswärtssieg bei der DJK SB München aus dem Tief befreien. Am 14. Spieltag der 2. Regionalliga Süd müssen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) am Sonntagabend um 19 Uhr bei den „Fröschen“ antreten. Am folgenden Samstag steht dann zu Hause in der AKG-Sportarena das Inn-Traun-Derby gegen den SB DJK Rosenheim an.

Unsicher ist noch der Einsatz des zuletzt verletzten Kapitäns Adrian Mitchell, der auch schon im Hinspiel passen musste. Die Panthers konnten die Begegnung Ende Oktober auch ohne ihren Topscorer mit 88:74 gewinnen, taten sich dabei aber lange schwer. Beim Traunsteiner Team glänzten damals in erster Linie Andy Stafford mit 31 Punkten und vier Dreiern sowie Bartautas Linartas (19/6). Stefan Gruber, der eine starke Saison spielt und inzwischen bei einem Punkteschnitt von 18,2 steht, trug zehn Punkte bei.

Es wird dieses Mal vor allem darauf ankommen, gut ins Spiel zu kommen, aggressiv zu verteidigen und bis ans Ende konsequent zu punkten, um den sechsten Saisonsieg einzufahren. Bei keinem der sieben verlorenen Spiele betrug die Punktedifferenz zulasten der Traunsteiner mehr als vier Zähler. So ein knappes Ergebnis soll in München am Ende nicht wieder auf der Anzeigetafel stehen, fordert Panthers-Headcoach Aaron Mitchell: „Die Partie ist eine der wichtigsten der Saison, weil wir uns endlich wieder beweisen müssen, dass wir ein Spiel auch nach Hause bringen können. Das ist die Prüfung, die uns bevorsteht.“

Auf Seiten der Frösche hatten im Hinspiel vor allem Teo Fajfar (26/4), Kjell Baumann (11/3), Mateo Kustic (10/2) und Tjorven Rohwer (10/1) gepunktet. Es fehlte Oliver Russ, der im Schnitt 18,1 Punkte erzielt. Das gut eingespielte Team von Frösche-Coach Bastian Block setzt neben erfahrenen Spielern wie Fajfar, Kustic und Russ auch auf junge, gut ausgebildete Top-Talente. Die U19 der DJK tritt diese Saison erstmals in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) an.

Die Landeshauptstädter haben acht Niederlagen sowie zwei Siege gegen den MTV 1879 München sowie je einen Erfolg gegen den TSV Weilheim und den MTSV Schwabing II zu verzeichnen. Damit liegen sie einen Platz hinter den Panthers auf Rang acht der Regio-2-Tabelle. Diese wollen sich in München ein Erfolgserlebnis verschaffen, bevor dann am 7. Februar mit dem Gastspiel des SB DJK Rosenheim eines der absoluten Highlights im Heimspielkalender ansteht.

Bart Linartas lieferte im Hinspiel eine starke Partie ab und traf sechs Dreier. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Chiemgau Panthers verlieren wieder knapp

Chiemgau Panthers verlieren wieder knapp

59:62-Heimniederlage gegen MTSV Schwabing II

Die Chiemgau Panthers haben das vierte Spiel in Folge knapp verloren.  Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) unterlagen am Samstagabend in ihrer heimischen AKG-Sportarena dem MTSV Schwabing II mit 59:62. Trotz einer Führung zu Beginn des letzten Viertels und der leidenschaftlichen Unterstützung des Publikums mussten sie sich am 13. Spieltag der 2. Regionalliga Süd in einem hart umkämpften Spiel am Ende geschlagen geben.

Wie zu erwarten und vom Verband geduldet, waren die Schwabinger ausschließlich mit Spielern angereist, die dem Kader ihrer ersten Mannschaft angehören, die in der 1. Regionalliga antritt. Die Panthers mussten auf ihren verletzten Topscorer Adrian Mitchell verzichten und hatten acht Spieler im Team, die dem eigenen Nachwuchs entstammen. Im ersten Viertel setzte sich eine Problematik fort, die die TVTler schon seit mehreren Spielen verfolgt: Die schwache Ausbeute von der Freiwurflinie. Gleich die ersten drei Freiwürfe gingen daneben. Die Schwabinger verteidigten aggressiv, pressten über das ganze Feld und doppelten den Ballführenden. Auch bei den Rebounds dominierten die Gäste in dieser Phase, während sich die Traunsteiner immer wieder einfache Fehler leisteten. Entsprechend ging der erste Spielabschnitt mit 22:15 an Schwabing.

Das Bild änderte sich im zweiten Viertel zunächst nicht. Insbesondere von der Drei-Punkte-Linie trafen die Gastgeber nichts. Zwischenzeitlich bauten die Schwabinger ihren Vorsprung auf 13 Punkte aus. Stefan Gruber und Andy Stafford konnten das Ergebnis ein wenig verträglicher gestalten. Beim Stand von 33:24 für die Münchner pfiffen die Referees zur Halbzeit. In der Pause traten Lisa Tröger und Florentina Selmani von der Abteilung Rhythmische Gymnastik des TV Traunstein auf und begeisterten das Publikum mit ihren hochklassigen Reifen- und Ballübungen.

In der 22. Minute versenkte Andy Stafford endlich einen Drei-Punkte-Versuch und die Traunsteiner pirschten sich dank weiterer Körbe von Heye Gädt und Stefan Gruber an den Gegner heran. Stafford besorgte schließlich die 39:38-Führung und legte kurze Zeit später einen weiteren Dreier nach. So ging es mit 46:41 für die Hausherren in das letzte Viertel.

In diesem dauerte es fast drei Minuten, bis Stefan Gruber wieder für die Großen Kreisstädter einnetzen konnte. Doch sein Team hatte den Faden verloren und Marco John Wuol besorgte folgerichtig mit einem krachenden Dunking das 49:48 für den MTSV, der schnell fünf Punkte davonzog. Mit Unterstützung des lautstarken Heimpublikums stemmten sich die Traunsteiner gegen die Niederlage. Dank zwei Körben von Gruber waren sie eine Minute vor Schluss wieder auf einen Punkt herangekommen. Aber in der entscheidenden Schlussphase fehlte wieder das Wurfglück. 19 Sekunden vor Schluss lag Schwabing wieder fünf Punkte vorne. David Heuwinkel ließ die TVT-Fans mit einem Dreier noch einmal hoffen, doch letztendlich mussten sich die Gastgeber 59:62 geschlagen geben.

„Der Schlüssel zum Sieg im Basketball liegt darin, dass eine Mannschaft drei Viertel gewinnt – das ist uns heute nicht gelungen“, resümierte Panthers-Headcoach Aaron Mitchell. „Wir haben uns an der Freiwurflinie selbst geschlagen. Ich muss Anpassungen vornehmen, aber noch wichtiger ist, dass die Spieler ihr Bestes geben, damit wir erfolgreich sein können. Vielen Dank an unser Publikum, es war heute fantastisch!“ Die Panthers sind nun auf Rang sieben zurückgefallen, während Schwabing sich auf Platz elf verbessert hat. Nächster Gegner der Chiemgauer ist am Wochenende der Tabellennachbar DJK SB München, bevor am 7. Februar das Derby gegen den SB DJK Rosenheim in der AKG-Sportarena ansteht.

Chiemgau Panthers: Stefan Gruber (22 Punkte/1 Dreier), Andrew Stafford (22/2), Heye Gädt (8), David Heuwinkel (5/1), Christopher Roll (2), Devin Beraz, Lukas Blank, Paul Kretzschmar, Daris Krivic, Bartautas Linartas, Alexander Rettelbach, Jakob Riedel.

MTSV Schwabing: Morris Boateng Owusu (16), Luka Gorashvili (10), Marco John Wuol (10), Ben Hebling (8), Caspar Okoro (6/1), Moritz Renner (5/1), Timon Gotsis (3/1), Jordan Knacke (3/1), Jonas-Achale Ojong (1), David Jovanovic, Nadir Rossi.

Stefan Gruber glänzte einmal mehr mit großem Fight und 22 Punkten, konnte letztlich die Niederlage der Panthers aber nicht verhindern. ©Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Chiemgau Panthers sind vor Schwabing gewarnt

Chiemgau Panthers sind vor Schwabing gewarnt

Die TVT-Basketballer nehmen das Heimspiel gegen den Tabellenletzten nicht auf die leichte Schulter

Die Chiemgau Panthers empfangen mit dem MTSV Schwabing II am Samstagabend um 18:30 Uhr den Tabellenletzten zum ersten Heimspiel des Kalenderjahres. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) stellen sich auf einen harten Kampf in ihrer AKG-Sportarena ein. Schon der 84:75-Hinspielsieg im Oktober war erst nach mehrmaligem Rückstand in trockenen Tüchern. Und die Münchner stemmen sich sichtbar gegen den Abstieg, haben 2026 noch kein Spiel verloren und werden mit vielen Spielern ihres 1. Regionalliga-Teams an die Traun kommen. Umso mehr hoffen die Panthers auf den lautstarken Support ihrer Fans.

 Die TVTler wollen am 13. Spieltag der 2. Regionalliga Süd aus ihrem Tief herauskommen und nach drei ebenso knappen wie unglücklichen Niederlagen wieder punkten. Nach dem 94:97 gegen die BG Illertal, dem 80:81 beim TSV Weilheim und dem 74:76 bei der BG Leitershofen/Stadtbergen II liegen sie auf Platz sechs der Tabelle und hoffen, dass das Pendel wieder auf ihre Seite schwingt. Noch unklar ist dabei, ob sie auf Topscorer Adrian Mitchell setzen können, der sich in Leitershofen verletzt hat. Sicher nicht im Kader stehen wird Florian Köppl. Die Panthers und der Ulmer haben ihren Vertrag einvernehmlich aufgelöst. „Wir danken Flo für sein Engagement für die Panthers und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, sagte Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder.

Die erste Mannschaft der Schwabinger hat an diesem Wochenende spielfrei, nachdem sie die Hauptrunde der 1. Regionalliga Südost auf dem sechsten Platz abgeschlossen hat und nun bis zum Beginn der Zwischenrunde pausiert. Der MTSV hat zuletzt vermehrt Spieler aus der ersten Mannschaft im Reserveteam nominiert, nachdem dieses in den ersten elf Spielen nur einen Sieg verzeichnet hatte. Nun will man den drohenden Abstieg abwenden. Im Januar gelangen dabei schon Siege gegen den TSV Weilheim (96:71) und die TS Herzogenaurach (83:73). Im November hatte der MTSV zudem den TSV Vaterstetten mit 83:71 besiegt.

Gewöhnlich treten die Landeshauptstädter mit jungen Spielern aus den Nachwuchs- und Jugend-Basketball-Bundesligateams der Internationalen Basketball Akademie München (IBAM) an. Ihr Headcoach Georg Eichler hat diese Saison schon über 30 verschiedene Spieler eingesetzt, sodass kaum vorauszusagen ist, mit welchem Kader er in den Chiemgau reisen wird. Gegen Weilheim dominierten Moritz Renner (24 Punkte), Timon Gotsis (15) und Jordan Knacke (14) das Scoreboard, während gegen Herzogenaurach Luka Gorashvili (15), Morris Boateng Owusu (13), Ben Hebling (12) und Jonas-Achale Ojong (12) am besten punkteten.

„Das Spiel wird sehr schwierig werden“, glaubt dementsprechend auch Panthers-Headcoach Aaron Mitchell. „Wir müssen einen guten Start hinlegen, dann können wir zu unserem gewohnten Basketballstil zurückkehren. Ich bitte alle unsere Fans um ihre Unterstützung, damit wir diese zusätzliche Energie bekommen!“ Einlass in der AKG-Sportarena an der Gabelsbergerstr. 2 ist ab 17:30 Uhr. In der Halbzeitpause treten Lisa Tröger und Florentina Selmani von der Abteilung Rhythmische Gymnastik des TV Traunstein auf.

Bartautas Linartas, erst im Herbst zu den Panthers gestoßen, will sein Team gegen Schwabing zum Sieg führen. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Nächster Dämpfer für die Chiemgau Panthers

Nächster Dämpfer für die Chiemgau Panthers

TVT-Basketballer unterliegen der BG Leitershofen/Stadtbergen II in letzter Sekunde mit 74:76

Den Chiemgau Panthers klebt weiter das Pech an den Basketballschuhen: Bei der BG Leitershofen/Stadtbergen II verlor das Herren-I-Team des TV Traunstein (TVT) trotz großem Kampf am Sonntag das dritte Spiel in Folge denkbar knapp. Nach der 94:97-Niederlage Ende Dezember gegen die BG Illertal und dem 80:81-Misserfolg am vergangenen Wochenende beim TSV Weilheim zogen sie nun mit 74:76 den Kürzeren. Zudem verletzte sich Topscorer Adrian Mitchell. Jetzt steht am Samstag das Heimspiel gegen den MTSV Schwabing II an.

Die Panthers mussten am zwölften Spieltag der 2. Regionalliga Süd auf Florian Köppl verzichten, wollten nach der 82:86-Hinspielniederlage aber in Leitershofen punkten. Und wie schon am Wochenende davor in Weilheim entwickelte sich ein hochklassiges Spiel, das als echter Thriller endete. Der erste Korb gehörte Onyeka Altmann, Adrian Mitchell setzte postwendend dagegen. Bis zur fünften Minute konnte sich kein Team entscheidend absetzen, doch nach Mitchells 13:13 erzielten die Traunsteiner im restlichen Viertel nur noch vier Punkte, während die Gastgeber unter anderem dank zwei Dreiern auf 26:17 davonzogen.

Nach Beginn des zweiten Spielabschnitts legten die Schwaben vier weitere Punkte nach, bis die Traunsteiner das Ruder herumrissen und sich auf 27:30 heranarbeiteten. Die letzten fünf Minuten des Viertels blieben ausgeglichen, wobei es auf Seiten der Panthers vor allem Andy Stafford war, der nun punktete: Der Amerikaner sammelte in dieser Phase neun der zwölf Traunsteiner Punkte. Mit 41:39 für die Hausherren ging es in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff erhöhten Tristan Göbel mit zwei Freiwürfen und Robert Beasely III mit einem Dreier auf 46:39 für die BG. Aber die Panthers blieben dran und hielten das Spiel offen. In der 26. Minute verletzte sich jedoch Adrian Mitchell und konnte nicht weiterspielen. Dennoch starteten die TVTler eine Serie, in der zum wiederholten Mal in dieser Saison Stefan Gruber auftrumpfte. Der Center, der im Lauf der Partie 22 Punkte erzielte und 16 Rebounds pflückte, sicherte seinem Team sieben Zähler, auch Andy Stafford lochte ein: 61:55-Führung für Traunstein nach der dritten Spielphase.

Stafford, der wie Gruber mit 27 Punkten und elf Rebounds ein „Double-Double“ herausspielte, legte nach Beginn des letzten Viertels einen Dreier nach, doch Tristan Göbel blies auf Seiten der „Kangaroos“ mit zwei Distanztreffern zur Aufholjagd. Aufgrund von Unkonzentriertheiten und Ballverlusten der Panthers kam das Heimteam immer näher heran. In der 37. Minute besorgte Göbel mit einem Freiwurf erstmals wieder die Führung für die BG. Im Gegenzug verwandelte Gruber zwei Freiwürfe: 74:73 für Traunstein. Leitershofen-Topscorer Dominik Heinrich glich kurz darauf wieder aus. Dann gelang es mehr als zwei Minuten lang keinem der Teams, den Ball durch die Reuse zu befördern – bis sich Heinrich zwei Sekunden vor Abpfiff unter dem Korb durchsetzte und das 76:74 für Leitershofen besorgte.

„Wir sind nur langsam ins Spiel gekommen. Nach der Verletzung von Adrian war es dann sehr schwierig, das hohe Niveau zu halten, obwohl Stefan Gruber herausragend gespielt hat“, sagte Panthers-Headcoach Aaron Mitchell. „Wir müssen weiter daran arbeiten, aus diesem Tief herauszukommen, und werden weiterhin alles für die Panthers-Familie geben.“ Mitchells Team hält nach fünf Siegen und sechs Niederlagen den sechsten Platz. Am Samstag, 24. Januar, empfangen die Panthers um 18:30 Uhr mit dem MTSV Schwabing II den Tabellenletzten, der sich derzeit vehement gegen den drohenden Abstieg stemmt und 2026 bisher beide Spiele gewinnen konnte.

Es spielten:

BG Leitershofen/Stadtbergen II: Dominik Heinrich (26 Punkte), Tristan Göbel (19/3 Dreier), Robert Beasely III (11/1), Connor Anderson (8/2), Milas Miscevic (7/1), Lukas Kuhnhen (3/1) Onyeka Altmann (2), Luis Alonso, Paul Fend, Daniel Nuss.

Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (27/4), Stefan Gruber (22), Adrian Mitchell (10/1), Bartautas Linartas (6/1), Chris Roll (4), Heye Gädt (2), David Heuwinkel (2), Devin Beraz (1), Lukas Blank, Daris Krivic, Alexander Rettelbach.

Panthers-Topscorer Dre Mitchell konnte seinem Team nach einer Verletzung in der Schlussphase nicht mehr helfen. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Rückrundenstart beim Tabellennachbarn

Rückrundenstart beim Tabellennachbarn

Chiemgau Panthers bei der BG Leitershofen/Stadtbergen 2 gefordert • Erstmals Mitfahrgelegenheit im Fanbus

Dieses Spiel wird zur Standortbestimmung für die Chiemgau Panthers: Zum Auftakt der Rückrunde in der 2. Regionalliga Süd treten die Basketballer des TV Traunstein (TVT) am Sonntagabend beim Tabellennachbarn BG Leitershofen/Stadtbergen 2 an. Nachdem das Hinspiel Anfang Oktober knapp mit 82:86 verloren ging und die Panthers am vergangenen Wochenende eine unnötige Schlappe beim Tabellenelften TSV Weilheim einstecken mussten, will sich das Team von Headcoach Aaron Mitchell nun auf seine Stärken besinnen und den ersten Sieg des Kalenderjahres einfahren.

Bei den Panthers war die Enttäuschung nach der knappen 80:81-Niederlage groß, zumal sie sich für das neue Jahr vorgenommen hatten, den sechsten Platz zu verlassen und die Spitzengruppe anzugreifen. Doch mit fünf Siegen und fünf Niederlagen verharren sie im Niemandsland der Tabelle. Während bei ihnen noch ein Nachholspiel der Hinrunde aussteht, hat der Gegner aus Leitershofen bereits 13 Partien absolviert. Das Reserveteam des ProB-Klubs Hessing Kangaroos verzeichnet sechs Siege und sieben Niederlagen und liegt damit auf Rang fünf der Regio-2-Tabelle.

Mut machen sollte den Panthers, dass keine ihrer Niederlagen in dieser Saison mit mehr als vier Punkten Differenz ausfiel. Im Hinspiel waren sie zudem nicht in Bestbesetzung angetreten, sodass ein Sieg in Leitershofen dank der Offensivpower von Andy Stafford (24,8 Punkte im Schnitt), Adrian Mitchell (23,3) und Stefan Gruber (17,1) kein Wunschdenken ist. In den Griff bekommen müssen sie allerdings Connor Anderson, der im Hinspiel 33 Punkte inklusive sechs Dreiern erzielte und im Schnitt pro Spiel 16,5 Punkte erbeutet, sowie Niklas Moosrainer, der in Traunstein 25 Punkte und vier Dreier holte und durchschnittlich 20,9 Zähler sammelt. Tristan Göbel (19), Robert Beasley III (17,2) und Dominik Heinrich (15,3), alle drei im Hinspiel nicht dabei, punkteten diese Saison ebenfalls regelmäßig zweistellig. Anderson, Göbel und Heinrich gehören auch dem ProB-Kader an, sodass für die Traunsteiner schwer auszurechnen ist, mit welchem Aufgebot BG-Coach Adnan Badnjević ins Spiel gehen wird.

Aaron Mitchell auf der anderen Hälfte der Seitenlinie gibt sich kämpferisch und nimmt seine Mannschaft in die Pflicht: „Wir freuen uns darauf, die Niederlage vom letzten Wochenende abzuschütteln und eine neue Reise zu beginnen, auf der wir das beste Team dieser Liga in der Rückrunde werden wollen.“

Zu diesem Spiel bieten die Panthers erstmals eine Mitfahrgelegenheit in einem Fanbus an, der am Sonntag um 12 Uhr beim Annette-Kolb-Gymnasium abfährt. Eine Reservierung ist auch noch kurzfristig bei Sportwart Alexander Abstreiter unter Tel. 0151/46 61 16 84 möglich. Das nächste Heimspiel folgt am 24. Januar, wenn der TVT das Tabellenschlusslicht MTSV Schwabing 2 empfängt.

Andy Stafford ist einer der absoluten Topscorer der Liga und soll den Panthers in Leitershofen zum Sieg verhelfen. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers