Rückrundenstart beim Tabellennachbarn

Rückrundenstart beim Tabellennachbarn

Chiemgau Panthers bei der BG Leitershofen/Stadtbergen 2 gefordert • Erstmals Mitfahrgelegenheit im Fanbus

Dieses Spiel wird zur Standortbestimmung für die Chiemgau Panthers: Zum Auftakt der Rückrunde in der 2. Regionalliga Süd treten die Basketballer des TV Traunstein (TVT) am Sonntagabend beim Tabellennachbarn BG Leitershofen/Stadtbergen 2 an. Nachdem das Hinspiel Anfang Oktober knapp mit 82:86 verloren ging und die Panthers am vergangenen Wochenende eine unnötige Schlappe beim Tabellenelften TSV Weilheim einstecken mussten, will sich das Team von Headcoach Aaron Mitchell nun auf seine Stärken besinnen und den ersten Sieg des Kalenderjahres einfahren.

Bei den Panthers war die Enttäuschung nach der knappen 80:81-Niederlage groß, zumal sie sich für das neue Jahr vorgenommen hatten, den sechsten Platz zu verlassen und die Spitzengruppe anzugreifen. Doch mit fünf Siegen und fünf Niederlagen verharren sie im Niemandsland der Tabelle. Während bei ihnen noch ein Nachholspiel der Hinrunde aussteht, hat der Gegner aus Leitershofen bereits 13 Partien absolviert. Das Reserveteam des ProB-Klubs Hessing Kangaroos verzeichnet sechs Siege und sieben Niederlagen und liegt damit auf Rang fünf der Regio-2-Tabelle.

Mut machen sollte den Panthers, dass keine ihrer Niederlagen in dieser Saison mit mehr als vier Punkten Differenz ausfiel. Im Hinspiel waren sie zudem nicht in Bestbesetzung angetreten, sodass ein Sieg in Leitershofen dank der Offensivpower von Andy Stafford (24,8 Punkte im Schnitt), Adrian Mitchell (23,3) und Stefan Gruber (17,1) kein Wunschdenken ist. In den Griff bekommen müssen sie allerdings Connor Anderson, der im Hinspiel 33 Punkte inklusive sechs Dreiern erzielte und im Schnitt pro Spiel 16,5 Punkte erbeutet, sowie Niklas Moosrainer, der in Traunstein 25 Punkte und vier Dreier holte und durchschnittlich 20,9 Zähler sammelt. Tristan Göbel (19), Robert Beasley III (17,2) und Dominik Heinrich (15,3), alle drei im Hinspiel nicht dabei, punkteten diese Saison ebenfalls regelmäßig zweistellig. Anderson, Göbel und Heinrich gehören auch dem ProB-Kader an, sodass für die Traunsteiner schwer auszurechnen ist, mit welchem Aufgebot BG-Coach Adnan Badnjević ins Spiel gehen wird.

Aaron Mitchell auf der anderen Hälfte der Seitenlinie gibt sich kämpferisch und nimmt seine Mannschaft in die Pflicht: „Wir freuen uns darauf, die Niederlage vom letzten Wochenende abzuschütteln und eine neue Reise zu beginnen, auf der wir das beste Team dieser Liga in der Rückrunde werden wollen.“

Zu diesem Spiel bieten die Panthers erstmals eine Mitfahrgelegenheit in einem Fanbus an, der am Sonntag um 12 Uhr beim Annette-Kolb-Gymnasium abfährt. Eine Reservierung ist auch noch kurzfristig bei Sportwart Alexander Abstreiter unter Tel. 0151/46 61 16 84 möglich. Das nächste Heimspiel folgt am 24. Januar, wenn der TVT das Tabellenschlusslicht MTSV Schwabing 2 empfängt.

Andy Stafford ist einer der absoluten Topscorer der Liga und soll den Panthers in Leitershofen zum Sieg verhelfen. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Herbe Enttäuschung für die Panthers

Herbe Enttäuschung für die Panthers

Traunsteiner Basketballer verlieren Thriller beim TSV Weilheim mit 80:81

Die Chiemgau Panthers sind mit einer Auswärtsniederlage ins neue Jahr gestartet. Am elften Spieltag der 2. Regionalliga Süd unterlagen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) am Samstagabend dem TSV Weilheim denkbar knapp mit 80:81. Die Panthers, die beim Tabellenelften in Bestbesetzung angetreten waren, kamen im Laufe des äußerst spannenden Spiels nie richtig in den Rhythmus und treten tabellarisch nun auf der Stelle.

Ein Blick auf die Dreierpunkte zeigt die ganze Misere für die Chiemgauer: Während die Gastgeber elf Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie versenkten, gelangen den sonst so treffsicheren Distanzschützen der Panthers nur sechs. Trotz eines glänzend aufgelegten Stefan Gruber, der 23 Punkte und 14 Rebounds beisteuerte, konnten sich die favorisierten Traunsteiner nie aus der Umklammerung der konsequent verteidigenden Weilheimer lösen. In der stets spannenden und abwechslungsreichen Partie gelang es keinem der beiden Teams, sich einmal mehr als sechs Punkte abzusetzen.

Die erste Minute des Spiels gehörte Philip Merkl, der die Gastgeber 5:0 nach vorne brachte. Adrian Mitchell setzte bis zur siebten Spielminute drei Dreier zum zwischenzeitlichen 14:14 entgegen – es sollten seine letzten im gesamten Spiel bleiben. Auf Seiten der Weilheimer bestimmte dagegen der ehemalige Bundesligaspieler Sebastian Betz das Spiel. Der 40-Jährige trug im ersten Viertel acht Punkte zum 24:24-Spielstand nach zehn Minuten bei.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieb das Ergebnis eng. Keines der Teams konnte eine Serie hinlegen und sich einen größeren Vorsprung herausarbeiten. Die Führung wechselte mehrfach, am Ende ging es mit 44:42 für die TVTler in die Halbzeit.

Im dritten Viertel hielt vor allem Stefan Gruber sein Team im Spiel. Der Center erzielte neun der 19 Traunsteiner Punkte und musste dafür mehrfach an die Freiwurflinie. Bis zur 26. Minute konnten die TVTler ihre Führung aus der Halbzeit halten und zwischenzeitlich auf sechs Punkte ausbauen. Doch dann glich Betz zum 56:56 aus. Nun waren zunächst die Weilheimer am Drücker, bis sich die Traunsteiner mit sechs Freiwurftreffern in Folge die Führung zurückholten: 63:62 nach 30 Minuten.

Im abschließenden Spielabschnitt stieg die Spannung minütlich und die Führung wechselte wieder mehrfach: Auf das 66:62 für Traunstein folgte das 67:66 für Weilheim, das die Gäste wieder in eine Drei-Punkte-Führung verwandelten. Weilheim glich aus, dann brachte Stefan Gruber seine Mannschaft in der 39. Minute mit 79:76 nach vorne. Doch Sebastian Betz und Arian Culum mit einem seiner fünf Dreier holten die Führung für die „Red Devils“ zurück, während die Panthers nur noch auf 80:81 verkürzen konnten. In der Tabelle verbleiben sie nach der fünften Niederlage im zehnten Spiel auf Platz sechs.

„Das ist ein sehr, sehr enttäuschendes Ergebnis“, befand Panthers-Headcoach Aaron Mitchell. „Wir müssen wieder an die Arbeit gehen und von vorne anfangen. Ich muss die Spieler besser trainieren, aber noch wichtiger ist, dass sie anfangen, besser zu spielen.“ Gelegenheit zur Wiedergutmachung gibt es beim Auswärtsspiel am Sonntag bei der BG Leitershofen/ Stadtbergen 2, zu dem die Panthers erstmals eine Mitfahrgelegenheit in einem Fanbus anbieten. Eine Reservierung ist möglich bei Sportwart Alexander Abstreiter unter Tel. 0151/46 61 16 84. Das nächste Heimspiel folgt am 24. Januar, wenn der TVT den MTSV Schwabing 2 empfängt.

Es spielten:

TSV Weilheim: Sebastian Betz (26 Punkte/1 Dreier), Arian Culum (23/5), Philip Merkl (11/3), Andreas Brem (9), Matthias Modrok (4), Janis Modl (3/1), Sebastian Niederreiter (3/1), Alexander Brem (2), Gregory Carter Jr., Quirin Hartmann, Lawrence Schüler, Alexander Thumser.

Chiemgau Panthers: Stefan Gruber (23), Andrew Stafford (16/2), Adrian Mitchell (15/3), Bartautas Linartas (11/1), David Heuwinkel (9), Heye Gädt (6), Lukas Blank, Florian Köppl, Paul Kretzschmar, Alexander Rettelbach, Chris Roll.

Stefan Gruber stemmte sich der Niederlage in Weilheim entgegen, zog mit seinem Team jedoch schlussendlich den Kürzeren. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Jahresauftakt in Weilheim

Jahresauftakt in Weilheim

Chiemgau Panthers wollen bei den „Red Devils“ mit einem Auswärtssieg in den Januar starten

Zum Auftakt in das neue Jahr wartet auf die Chiemgau Panthers am Samstagabend eine anspruchsvolle Aufgabe in Weilheim. Am elften Spieltag der 2. Regionalliga Süd reisen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) zu den „Red Devils“ des dortigen TSV und wollen ihre Bilanz mit einem Sieg aufpolieren.

„Das wird eine sehr schwierige Partie“, ist Panthers-Headcoach Aaron Mitchell allerdings überzeugt, obwohl es „nur“ gegen den Tabellenelften geht. „Schließlich ist es das erste Spiel nach der Winterpause und meine Mannschaft muss erst wieder ihren Rhythmus finden. Außerdem ist es ein Auswärtsspiel und wir müssen uns auf die kleinen Dinge konzentrieren, um den Sieg zu holen. Aber alle sind fit und wir freuen uns auf das Match.“

Der TSV Weilheim konnte erst zwei seiner bisher zehn absolvierten Begegnungen gewinnen und schlug dabei zuletzt im Dezember auswärts den Fünftplatzierten TS Herzogenaurach mit 83:79 sowie davor im Oktober den MTSV Schwabing 2 mit 84:81. Doch das Team von Trainer Darryl Millwood ist schwer auszurechnen und stärker, als es der Tabellenplatz vermuten lässt. Das zeigen insbesondere die Ergebnisse gegen die beiden Erstplatzierten aus Treuchtlingen und dem Illertal, gegen welche die Weilheimer jeweils nur knapp verloren.

Die Chiemgauer haben zudem etwas gutzumachen, denn bei ihrem letzten Auftritt in Weilheim zogen sie im März stark verletzungsdezimiert mit 56:91 den Kürzeren. Das Hinspiel war allerdings ebenso deutlich mit 117:87 an die Traunsteiner gegangen. Insgesamt weisen beide Klubs in den bisher vier Regionalliga-Duellen eine ausgeglichene Bilanz mit je zwei Siegen und zwei Niederlagen auf.

Die besten Punktesammler der „Roten Teufel“ sind Sebastian Betz mit 19,9 und Alexander Thumser mit 11,2 Punkten pro Spiel im Schnitt. Dem steht auf Seiten der Großen Kreisstädter das offensivstarke Quintett mit Andy Stafford (25,8), Adrian Mitchell (25), Stefan Gruber (16,2), Bartautas Linartas (10,7) und Chris Roll (10) entgegen. Die Panthers haben bislang erst neun Spiele absolviert und dabei fünf Siege eingefahren. Damit liegen sie derzeit auf Rang sechs der Tabelle und wollen sich nun mit einer Siegesserie im Januar weiter nach oben arbeiten. Auf den Auftritt in Weilheim folgt am nächsten Sonntag eine weitere Auswärtsfahrt zur BG Leitershofen/Stadtbergen 2, bevor am 24. Januar das erste Heimspiel des neuen Kalenderjahres ansteht, wenn die TVTler den MTSV Schwabing 2 in ihrer AKG-Sportarena empfangen.

Alex Rettelbach ist einer der Young Guns der Panthers, die in Weilheim punkten wollen. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

»Wir sind noch immer in einem Prozess«

»Wir sind noch immer in einem Prozess«

Großes Interview mit Abteilungsleiter & Sportdirektor Franz Buchenrieder und Headcoach Aaron Mitchell

Heute im Traunsteiner Tagblatt: Großes, ganzseitiges Interview mit Abteilungsleiter & Sportdirektor Franz Buchenrieder und Headcoach Aaron Mitchell zur Entwicklung der Abteilung im vergangenen Jahr und den Aussichten für die Zukunft. Zu lesen in der heutigen Printausgabe oder auf der Website des Traunsteiner Tagblatts.

Franz Buchenrieder und Coach A blicken im Interview auf das vergangene Jahr zurück und geben einen Ausblick auf das kommende. © Brenninger/Traunsteiner Tagblatt

Besseres Ende für den neuen Tabellenführer

Besseres Ende für den neuen Tabellenführer

Chiemgau Panthers unterliegen der BG Illertal in einer hochklassigen Begegnung mit 94:97

Die Chiemgau Panthers haben im letzten Spiel des Kalenderjahres trotz herausragender Leistungen von Adrian Mitchell und Andy Stafford eine Niederlage kassiert. In einem Nachholspiel des siebten Spieltags der 2. Regionalliga Süd unterlagen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) am Samstagabend in eigener Halle der BG Illertal mit 94:97. Die Gäste übernahmen damit die Tabellenführung, während die Panthers, die ohne Stefan Gruber antreten mussten, Sechste bleiben.

Noch kein Team hat die BG Illertal in dieser Saison so nahe an den Rand einer Niederlage gebracht wie die Traunsteiner. Bislang hatte das Team von Trainer Max Kihm jedes seiner neun Saisonspiele mit mindestens sieben Punkten Vorsprung gewonnen. Nur 65,5 Punkte pro Match hatte die Basketballgemeinschaft aus Illertissen und Vöhringen in dieser Spielzeit bisher in der Abwehr kassiert, bei ihrem Siegeszug sogar den bisherigen Spitzenreiter VfL Treuchtlingen deutlich mit 72:59 geschlagen. Das gesamte Team des MTSV Schwabing München 2, den die Illertaler am vorvergangenen Samstag mit 84:38 aus der Halle gefegt hatten, konnte sogar nur zwei Punkte mehr erzielen als Adrian Mitchell alleine. Aber selbst dessen 36 Zähler und die 94 Punkte der Panthers reichten nicht, um Illertal zu bezwingen.

Dabei waren die Gastgeber gut in die Partie gekommen und hatten das erste Viertel mit 30:17 gewonnen. Mitchell legte dabei 15 Punkte und drei seiner insgesamt sieben Dreier auf. Aber schon im zweiten Spielabschnitt machte sich das Fehlen des etatmäßigen Centers Stefan Gruber, der wegen einer Fußverletzung passen musste, unter dem Korb bemerkbar. Die athletischen und großgewachsenen Illertaler kamen immer besser ins Spiel und konnten das Viertel mit sechs Punkten Vorsprung für sich entscheiden, sodass es mit einer 52:45-Führung für den TVT in die Halbzeit ging. Hier begeisterten die Urban- und HipHop-Tanzgruppen der Heartbeat Tanzschule Traunreut das Publikum mit einer eindrucksvollen Performance.

Beide Teams zeigten auch im dritten Viertel rasanten Basketball mit schnellen Passstafetten. Der Spielabschnitt begann hektisch, und zunächst verpassten die Traunsteiner es wegen zahlreicher Fehlpässe, ihre Führung auszubauen. Durch eine Serie von Patrick Antic und Johannes Zeidler kamen die Gäste in der 27. Minute sogar auf vier Punkte heran. Aber dank Dreiern von Mitchell, Andy Stafford und Bartautas Linartas ging das Viertel am Ende doch an die Heimmannschaft, die nun 77:68 führte.

Illertal hatte jedoch Lunte gerochen. Mit ihrer aggressiven und engen Verteidigung zwangen die Schwaben die TVTler immer wieder zu Fehlwürfen und trafen selbst vorne zuverlässig. So erzielten sie sieben Punkte in Folge, während Traunstein fast drei Minuten lang keinen Wurf versenken konnte. Dann netzte Stafford, der mit insgesamt 29 Punkten zum wiederholten Mal ein starkes Spiel ablieferte, endlich wieder ein. Doch die Fehler auf Seiten der TVTler häuften sich, und in der 34. Minute war es so weit: Leo Vrkas glich mit einem Dreier zum 79:79 aus und traf kurz danach zur Führung, die der Gast bis Spielende nicht mehr abgeben sollte.

Zwischenzeitlich lagen die Panthers acht Punkte hinten, gaben aber nicht auf und kamen dank eines Dreiers von Mitchell eine Minute vor Schluss noch einmal auf zwei Punkte heran. Doch es gelang ihnen nicht mehr, einen entscheidenden Punch zu setzen, und sie mussten das Spiel mit 94:97 abgeben. „Der Sieg war zum Greifen nah, aber unsere schwache Freiwurfausbeute hat uns sehr geschadet“, resümierte Panthers-Headcoach Aaron Mitchell. „Ein besonderer Dank gilt unseren Panthers-Fans für ihre Unterstützung, es war eine beeindruckende Atmosphäre!“ Sein Team verharrt damit nach fünf Siegen und vier Niederlagen auf dem sechsten Tabellenplatz, während Illertal mit zehn Siegen als einziges ungeschlagenes Team der Liga die Spitze übernommen hat. Die Panthers erwartet nun eine kurze Winterpause, bis am 10. Januar das Auswärtsspiel beim TSV Weilheim folgt.

Es spielten:

Chiemgau Panthers: Adrian Mitchell (36 Punkte/7 Dreier), Andrew Stafford (29/4), Bartautas Linartas (15/4), Chris Roll (6), David Heuwinkel (4), Lukas Blank (2), Florian Köppl (2), Heye Gädt, Paul Kretzschmar, Daris Krivic, Jakob Riedel.

BG Illertal: Patrick Antic (22/3), Lucca Bretz (18/1), Leo Vrkas (13/1), Johannes Zeidler (14/2), Kevin Kaiser (10), Paul Schorr (8/2), Aleksey Andjelic (5/1), Felix Scheytt (5/1), Joshua Hauke (2), Felix Eberhardt, Erdal Kalkan, Moritz Rohrdorfer.

Adrian Mitchell war glänzend aufgelegt, doch seine 36 Punkte reichten nicht zum Sieg gegen Illertal. ©Simon Brommer

Schlagerspiel zum Jahresabschluss

Schlagerspiel zum Jahresabschluss

Am Samstagabend gastiert der ungeschlagene Tabellenzweite BG Illertal bei den Chiemgau Panthers

Mit der BG Illertal empfangen die Chiemgau Panthers am Samstagabend einen der absoluten Meisterschaftsfavoriten der 2. Regionalliga Süd in eigener Halle. In diesem Nachholspiel des siebten Spieltags wollen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) dem schwäbischen Team die erste Saisonniederlage beibringen und hoffen dabei auf den Beistand des heimischen Publikums. Sprungball in der AKG-Sportarena ist um 18:30 Uhr.

Beim letzten Heimspiel des Kalenderjahres wartet auf die Fans der Chiemgau Panthers ein echter Saisonhöhepunkt. Die Basketballgemeinschaft aus Illertissen und Vöhringen ist bislang in neun Spielen ungeschlagen und konnte dabei sogar dem Tabellenführer VfL Treuchtlingen in dessen eigener Halle eine empfindliche 59:72-Niederlage beibringen. Die Mittelfranken liegen nur deswegen noch an der Spitze, weil sie bereits elf Spiele bestritten haben und daher einen Sieg mehr verzeichnen als die BG.

Illertal war zwischen 2022 und 2024 dreimal in Folge aufgestiegen und hatte im Frühjahr die erste Saison in der 2. Regionalliga Süd mit einem soliden fünften Platz beendet. Gegen die Panthers konnten die Schwaben damals zu Hause gewinnen und zogen dann beim Rückspiel in Traunstein den Kürzeren. Letztes Wochenende fertigte das gut eingespielte Team den MTSV Schwabing II mit 84:38 ab. Mit Patrick Antic (Punkteschnitt 17,4), Lucca Bretz (16,4), Leo Vrkas (16,1) und Kevin Kaier (13,4) punkten gleich vier Spieler regelmäßig zweistellig. Glanzstück der Illertaler ist allerdings die Abwehr, die mit Abstand die wenigsten Körbe der Liga kassiert hat. An der Seitenlinie steht seit dieser Saison Max Kihm, der in der Spielzeit 2023/24 schon einmal als Trainer des TSV Weilheim in der AKG-Sportarena zu Gast war.

Die Panthers verbuchten nach einem verletzungsbedingt mittelmäßigen Saisonstart zuletzt drei Siege in Folge und schlugen letztes Wochenende den MTV 1879 München deutlich mit 106:75. In der Tabelle rangieren sie mit fünf Erfolgen und drei Niederlagen auf Platz sechs, nachdem der SB DJK Rosenheim unter der Woche mit einem Sieg über den MTSV Schwabing II wieder an ihnen vorbeigezogen ist. Aufgrund der unterschiedlichen Anzahl an absolvierten Spielen stellt sich die Rangliste derzeit allerdings sehr verzerrt dar.

Die TVTler haben mit Andy Stafford (Punkteschnitt 25,4) und Adrian Mitchell (22,3) zwei der offensivstärksten Spieler der Liga im Kader. Unsicher ist noch, ob Stefan Gruber nach seiner in München erlittenen Verletzung auflaufen kann. Panthers-Headcoach Aaron Mitchell sagte: „In diesem letzten Spiel des Jahres wollen wir weiter daran arbeiten, im neuen Jahr zu einem der Top-Teams unserer Liga zu werden. Wir setzen darauf, dass unsere Panthers-Familie uns dabei lautstark unterstützt.“ Einlass in der AKG-Sportarena in der Gabelsbergerstraße 2 ist um 17:30 Uhr. In der Halbzeit treten die Urban-Tanzgruppen der Heartbeat Tanzschule aus Traunreut auf, darunter auch die Europameister-Teams der Mini Cubes und Lil’ Cubes. Karten im Vorverkauf sind zu den üblichen Geschäftszeiten im Kiosk am Maxplatz in Traunstein erhältlich.

Panthers-Headcoach Aaron Mitchell will mit seinem Team gegen Illertal punkten. © Simon Brommer

Dreierregen beim Kantersieg in München

Dreierregen beim Kantersieg in München

17 Drei-Punkte-Treffer bei der 106:75-Gala der Chiemgau Panthers gegen den MTV 1879 München

Mit einem dominanten Auftritt in der bayerischen Landeshauptstadt haben die Chiemgau Panthers den fünften Tabellenplatz der 2. Regionalliga Süd erobert. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) schlugen den MTV 1879 München deutlich mit 106:75 und überzeugten dabei vor allem aus der Distanz. Gleich 17 Würfe von der Drei-Punkte-Linie fanden ihr Ziel. Nun wartet beim letzten Heimspiel des Kalenderjahres ein Saisonhöhepunkt: Am Samstagabend kommt die bislang ungeschlagene BG Illertal in die AKG-Sportarena.

Panthers-Headcoach Aaron Mitchell konnte kurzfristig den mitgereisten Stefan Gruber nicht einsetzen, der sich beim Warmmachen verletzt hatte. Doch auch ohne ihren etatmäßigen Center starteten die Raubkatzen von der Traun solide in die Begegnung. Bis zur fünften Minute gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. 19:18 führten die Gäste zu diesem Zeitpunkt. Dann versenkte Andy Stafford gleich vier Dreier hintereinander in der Reuse, Chris Roll und Florian Köppl legten nach. Am Ende des Viertels lagen die TVTler 38:19 vorne.

Stafford wurde mit 31 Punkten und sechs Dreiern zum Mann des Spiels, besonders beeindruckend seine Trefferquote von 87 Prozent aus der Drei-Punkte-Distanz. Dazu sammelte er sieben Rebounds und vertrat so gemeinsam mit David Heuwinkel und Florian Köppl, der seine stärkste Saisonleistung ablieferte und sechs Rebounds holte, Stefan Gruber unter dem Korb. Auch Panthers-Kapitän Adrian Mitchell zeigte sich mit einer Zweierquote von 71 Prozent gut aufgelegt. So konnten die Panthers im zweiten Viertel ihren Vorsprung halten und nochmals leicht ausbauen, 61:39 betrug ihre Führung zur Halbzeitpause.

Dank Treffern von Bartautas Linartas, Stafford und Roll setzten sich die Gäste im dritten Viertel weiter ab und führten bald mit 28 Punkten Abstand. Das Münchner Team von Coach Marijo Kenzevic fand offensiv nie in seinen Rhythmus und defensiv kein Mittel, um das schnelle Spiel der Traunsteiner zu stoppen. Nach einem Freiwurf von Chris Roll wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich auf 34 Punkte, am Ende dieser Spielphase lag Traunstein 87:57 vorne.

Auch im abschließenden Abschnitt des Matchs ließen die Chiemgauer nichts mehr anbrennen. Während die Landeshauptstädter kurz hintereinander ein technisches und ein unsportliches Foul kassierten, bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 97:63 aus. Daraufhin war es am herausragenden Spieler der Begegnung, die hundert vollzumachen: Andy Stafford verwandelte drei Freiwürfe in Folge. Chris Roll legte mit drei Freiwurftreffern nach, bevor David Heuwinkel mit einem Dreier für den Endstand von 106:75 sorgte. Da Tabellennachbar SB DJK Rosenheim dem VfL Treuchtlingen mit 57:73 unterlag und damit bei der gleichen Anzahl an Siegen eine Niederlage mehr verzeichnet, sind die Panthers mit diesem Auswärtserfolg in der Tabelle auf den fünften Platz vorgerückt.

„Wir hatten einen fantastischen Start in die Partie“, lobte Trainer Aaron Mitchell sein Team. „Ich war insbesondere von unseren Rebounds heute sehr begeistert. Der Sieg freut mich für unseren Verein und die Spieler. Jetzt müssen wir uns fokussiert auf das nächste Wochenende vorbereiten.“ Dann wartet am Samstag, 20. Dezember, um 18:30 Uhr zum Jahresabschluss eine echte Bewährungsprobe auf sein Team, wenn der ungeschlagene Tabellenzweite BG Illertal in die AKG-Sportarena kommt. Karten im Vorverkauf gibt es zu den üblichen Öffnungszeiten im Kiosk am Maxplatz Traunstein.

Es spielten:

MTV 1879 München: Peter Hendron (13 Punkte/3 Dreier), Felix Fraas (11/1), Julian Rothmann (10/2), Lorenz Kunert (9), Nicolas Schwartz (7), Julius Haag (6/2), Christopher Herrmann (6) Felix Schuck (5/1), Jan Szembek (5/1), Patrick Möschl (3/1)

Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (31 Punkte/6 Dreier), Adrian Mitchell (20/3), Chris Roll (18/2), David Heuwinkel (13/3), Bartautas Linartas (10/2), Heye Gädt (5/1), Florian Köppl (5), Lukas Blank (2), Alexander Rettelbach (2), Stefan Gruber, Paul Kretzschmar, Daris Krivic.

Andy Stafford war mit 31 Punkten zum wiederholten Mal der beste Werfer der Panthers. © Simon Brommer

Chiemgau Panthers peilen dritten Sieg in Folge an

Chiemgau Panthers peilen dritten Sieg in Folge an

Am Samstagabend zu Gast beim MTV 1879 München

Die Chiemgau Panthers gastieren am Samstagabend um 18:30 Uhr beim Tabellenachten MTV 1879 München und wollen in der Landeshauptstadt ihren dritten Sieg in Folge holen. Auf die Basketballer des TV Traunstein (TVT) wartet ein Gegner, der in den letzten Spielen immer mehr auf sich aufmerksam gemacht hat und stärker ist, als es dessen Tabellenplatz vermuten lässt.

Die Panthers liegen vor dem zehnten Spieltag der 2. Regionalliga Süd mit vier Siegen und drei Niederlagen auf Platz sechs der Tabelle. Nach dem 103:78-Heimsieg gegen die TS Herzogenaurach und dem 97:89 beim TSV Vaterstetten wollen Headcoach Aaron Mitchell und sein Team nachlegen und in der Tabelle weiter nach oben klettern.

Der MTV 1879 München, der die letzte Regio-2-Saison auf Platz sechs beendet hatte, hat heuer bisher vier Siege und fünf Niederlagen zu verzeichnen. Nach einem verpatzten Saisonbeginn mit vier Misserfolgen hintereinander schlug das Team von der Isar den TSV Weilheim und den MTSV Schwabing 2. Es folgte ein überraschender 73:70-Sieg beim favorisierten SB DJK Rosenheim, letztes Wochenende gewann der MTV deutlich mit 83:58 in Vaterstetten.

Beste Werfer der Landeshauptstädter sind Julian Rothmann, der 18,6 Punkte im Schnitt gesammelt hat, sowie Dzenis Hodovic (14), Felix Fraas (10) und Peter Hendron (13,1). Letzterer war der Matchwinner in Rosenheim, als er im Laufe des Spiels sechs Dreier versenkte, fünf davon im letzten Viertel. Nicolas Schwartz, in den beiden Vorsaisons stets einer der besten Münchner, hat bisher in dieser Spielzeit erst eine Partie absolviert. MTV-Coach Marijo Knezevic setzte in den bisherigen Partien zwanzig Spieler ein, sodass sein Team schwer auszurechnen ist.

Im direkten Duell mit dem MTV konnten die Panthers in den letzten beiden Regionalliga-Spielzeiten von vier hart umkämpften Begegnungen drei gewinnen. In der aktuellen Runde verfügen sie mit Andy Stafford (24,6 Punkte im Schnitt), Adrian Mitchell (23) und Stefan Gruber (16,2) über das korbgefährlichste Offensivtrio der Liga. Auch die Quoten von Bartautas Linartas (10,1), David Heuwinkel (9,9) und Chris Roll (9,4) können sich sehen lassen. Das Team fand zuletzt immer besser zusammen und überzeugte beim Sieg über Herzogenaurach mit schnellem und druckvollem Angriffsspiel sowie einer bissigen Defensive.

„Dieses Spiel ist ein sehr wichtiger Schritt, um herauszufinden, zu was für einem Team wir uns entwickeln“, hob Aaron Mitchell die Bedeutung der Partie hervor. „Wir müssen einen starken Start ins Spiel hinlegen und schnell unseren Rhythmus finden. Ich freue mich auf die Herausforderung.“ Auf die Reise nach München folgt am 20. Dezember ein letzter Auftritt der Panthers in eigener Halle vor der Winterpause. Dann ist die bisher in acht Spielen ungeschlagene BG Illertal in der AKG-Sportarena zu Gast.

Panthers-Point-Guard Chris Roll überzeugte gegen Herzogenaurach mit 17 Punkten, 7 Assists und 7 Rebounds. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Dominante Teamleistung beim Heimsieg

Dominante Teamleistung beim Heimsieg

Chiemgau Panthers besiegen den Tabellennachbarn TS Herzogenaurach mit 103:78

Mit einem souveränen und engagierten Auftritt, bei dem gleich sechs Spieler zweistellig punkteten, haben die Chiemgau Panthers am Samstagabend ihren vierten Saisonsieg eingefahren. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) gewannen in der heimischen AKG-Sportarena mit 103:78 gegen die TS Herzogenaurach und zogen damit in der Tabelle der 2. Regionalliga Süd an den Mittelfranken vorbei. 

Panthers-Headcoach Aaron Mitchell konnte erstmals in dieser Saison auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Insbesondere die Rückkehr von Stefan Gruber, der beim 97:89-Auswärtssieg in Vaterstetten zuletzt aus beruflichen Gründen gefehlt hatte, verlieh dem Heimteam unter dem Korb Sicherheit und Rebound-Power. Der Center war es auch, der die ersten Punkte für die TVTler erzielte, die fulminant in die Partie starteten und schon nach kurzer Zeit 7:2 führten. Dank zahlreicher Ballgewinne in der Defensive und einer sicheren Wurfquote bauten sie den Vorsprung bis zur siebten Minute auf 28:4 aus. Erst dann gelang den Gästen in Gestalt von Markus Schorner wieder ein Korberfolg. Insbesondere der erfahrene Topscorer der Mittelfranken, Michael Kaiser, konnte im Zaum gehalten werden, sodass der erste Abschnitt ungefährdet an die Panthers ging. Mit einem Dreier aus gut neun Metern Korbentfernung stellte Andy Stafford Sekundenbruchteile vor dem Viertelende auf 36:14.

In der zweiten Spielperiode kamen die Gäste ein wenig besser ins Spiel, immer wieder gelangen ihnen nun erfolgreiche Schnellangriffe. Dennoch konnte Traunstein den Vorsprung weiter ausbauen. Zur Hälfte des Viertels legten Bartautas Linartas, Chris Roll und Andy Stafford eine Serie von vier Dreiern auf, sodass der Abstand zwischenzeitlich auf 30 Punkte anwuchs. Mit 59:33 ging es schließlich in die Halbzeitpause, in der die HipHop-Tanzformation NMLSS Crew das Publikum mit einer mitreißenden Show begeisterte.

Das dritte Viertel gestaltete sich zunächst ausgeglichener, die Panthers lagen konstant um die 30 Punkte in Führung. Doch in den letzten zwei Minuten des Abschnitts bauten sie, eingeläutet durch einen Dunking von Andy Stafford, den Vorsprung noch einmal weiter aus. Lukas Blank, brillant von Chris Roll eingesetzt, netzte mit dem Pausenhorn zum 87:48 ein.

In den letzten zehn Minuten wurde Adrian Mitchell, der in der 18. Minute auf die Hüfte gestürzt war, geschont. Nun kamen vermehrt die jungen Spieler der Panthers zum Einsatz. Teilweise standen aus dem Nachwuchs-Quintett Heye Gädt, David Heuwinkel, Paul Kretzschmar, Daris Krivic und Alexander Rettelbach vier Akteure unter 20 Jahren gleichzeitig auf dem Parkett. Angeführt von Kaiser, der in diesem Viertel neun Punkte sammelte, konnten die Gäste das Ergebnis nun etwas erträglicher gestalten. Eine Minute vor Schluss machte Paul Kretzschmar die 100 Punkte für die Panthers voll, am Ende prangte ein deutlicher 103:78-Sieg für die Gastgeber auf der Anzeigentafel.

„Wir haben exakt so gespielt, wie ich mir das wünsche: aggressiv, schnell und mit viel Ballbewegung“, freute sich Aaron Mitchell. „Auf diesem Sieg können wir für die nächsten beiden Spiele aufbauen. Vielen Dank an die Panthers-Familie für die Unterstützung!“ Sein Team liegt nun nach neun Spieltagen vor Herzogenaurach auf Rang sechs der Tabelle, hat allerdings auch erst sieben Spiele absolviert. Nächsten Samstag reisen Michell & Co.  zum MTV 1879 München, bevor zum Jahresabschluss am 20. Dezember um 18:30 Uhr eine echter Härtetest wartet. Dann kommt der ungeschlagene Tabellenzweite BG Illertal in die AKG-Sportarena.

 Es spielten:

Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (23 Punkte/4 Dreier), Chris Roll (17/2), Stefan Gruber (14), Adrian Mitchell (13/1), Bartautas Linartas (11/2), David Heuwinkel (10), Lukas Blank (7/1), Florian Köppl (4), Paul Kretzschmar (2), Daris Krivic (2), Heye Gädt, Alexander Rettelbach.

TS Herzogenaurach: Michael Kaiser (14), Elliot Bühner (13), Ben Heßeln (12), Tim Geus (11), Nikita Starchikov (9), Luca Geus (5), Markus Schorner (4), Liam Welke (4), Luis Durner (3), Hannes Klaußner (2), Eric Naumann (1).

Stefan Gruber überzeugte gegen Herzogenaurach mit einem Double Double (14 Punkte, 10 Rebounds). © Simon Brommer

Panthers blasen zur Aufholjagd

Panthers blasen zur Aufholjagd

TVT-Basketballer wollen gegen die TS Herzogenaurach die nächsten Punkte holen

Nach vierwöchiger Pause treten die Chiemgau Panthers am Samstagabend endlich wieder zu Hause vor eigenem Publikum an. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) begrüßen dann um 18:30 Uhr mit dem Aufsteiger TS Herzogenaurach den Sechstplatzierten der 2. Regionalliga Süd in der AKG-Sportarena. Mit dem 97:89-Auswärtssieg beim TSV Vaterstetten und den lautstarken Fans im Rücken soll der zweite Heimsieg gelingen.

Das gut eingespielte Team aus Herzogenaurach ist vor der Saison aus der Bayernliga Mitte aufgestiegen und konnte sich mit starken Vorstellungen schnell in der höheren Spielklasse etablieren. Die Mittelfranken verfügen mit vier Siegen und vier Niederlagen ebenso über ein ausgeglichenes Punktekonto wie die Panthers, die allerdings erst sechs Spiele absolviert haben. Die „Longhorns“ zogen zuletzt gegen die topplatzierten Teams aus Treuchtlingen und Illertissen den Kürzeren, verbuchten davor aber Siege über DJK SB München, BG Leitershofen/Stadtbergen 2, MTV 1879 München und TSV Vaterstetten. Ihre führenden Punktesammler sind der erfahrene Kapitän Michael Kaiser (17,1 Punkte pro Spiel im Schnitt), Matthias Schlindwein (13,3) und Tobias Übbing (11,8), die alle schon für den Verein spielten, als er vor einigen Jahren in der 1. Regionalliga antrat, sowie Neuzugang Elliot Bühner (11,5).

Die TVTler stehen nach drei Siegen und drei Niederlagen auf dem siebten Tabellenrang und wollen mit einem Heimsieg einen Schritt machen, um den Anschluss an die Spitzengruppe herzustellen. Schließlich stellen sie mit dem Österreicher Adrian Mitchell und US-Zugang Andy Stafford die besten Punktelieferanten der Liga. Mitchell hat nach seiner langen Verletzungspause sofort seinen Rhythmus wiedergefunden und verbuchte bei seinen zwei Auftritten 28 Punkte im Schnitt. Stafford findet immer besser ins Team und glänzte beim Auswärtssieg in Vaterstetten mit 34 Punkten; pro Spiel hat er bislang durchschnittlich 24,8 Zähler gesammelt. Wichtig wird aber vor allem sein, dass die Panthers eine engagierte Defensivarbeit abliefern. Auf dieser Grundlage können Chris Roll und Bartautas Linartas dann das Angriffsspiel aufziehen.

„Wir wollen in dieser Partie an die gute Chemie anknüpfen, die wir letzte Woche gefunden haben“, blickt Panthers-Headcoach Aaron Mitchell zuversichtlich auf das Duell mit dem Aufsteiger. „Es ist hoffentlich das erste Spiel der Saison, in dem wir mit dem kompletten Kader antreten. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Panthers-Familie uns endlich alle zusammen sehen könnte.“

Einlass in der AKG-Sportarena in der Gabelsbergerstr. 2 ist ab 17:30 Uhr. Insbesondere die jungen Basketballfans können sich auf eine Nikolaus-Überraschungsaktion freuen. In der Halbzeitpause tritt die HipHop-Tanzformation NMLSS Crew auf, die kürzlich beim Dance2U-Wettbewerb des Bayerischen Turnverbands den ersten Platz belegte. Aufgrund einer zeitgleich stattfindenden Parallelveranstaltung im Schulkomplex könnten Parkplätze an der Halle knapp werden. Als Alternative steht das Parkhaus P1 am Bahnhofsplatz zur Verfügung. Vorverkauftickets für die Begegnung und Saisonkarten sind zu den üblichen Öffnungszeiten im Kiosk am Maxplatz in Traunstein erhältlich.

Panthers-Kapitän Adrian Mitchell und Point Guard Chris Roll wollen mit einem Heimsieg gegen die Longhorns die Halle zum Brennen bringen. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers