Dreierregen beim Kantersieg in München
Dreierregen beim Kantersieg in München
17 Drei-Punkte-Treffer bei der 106:75-Gala der Chiemgau Panthers gegen den MTV 1879 München
Mit einem dominanten Auftritt in der bayerischen Landeshauptstadt haben die Chiemgau Panthers den fünften Tabellenplatz der 2. Regionalliga Süd erobert. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) schlugen den MTV 1879 München deutlich mit 106:75 und überzeugten dabei vor allem aus der Distanz. Gleich 17 Würfe von der Drei-Punkte-Linie fanden ihr Ziel. Nun wartet beim letzten Heimspiel des Kalenderjahres ein Saisonhöhepunkt: Am Samstagabend kommt die bislang ungeschlagene BG Illertal in die AKG-Sportarena.
Panthers-Headcoach Aaron Mitchell konnte kurzfristig den mitgereisten Stefan Gruber nicht einsetzen, der sich beim Warmmachen verletzt hatte. Doch auch ohne ihren etatmäßigen Center starteten die Raubkatzen von der Traun solide in die Begegnung. Bis zur fünften Minute gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. 19:18 führten die Gäste zu diesem Zeitpunkt. Dann versenkte Andy Stafford gleich vier Dreier hintereinander in der Reuse, Chris Roll und Florian Köppl legten nach. Am Ende des Viertels lagen die TVTler 38:19 vorne.
Stafford wurde mit 31 Punkten und sechs Dreiern zum Mann des Spiels, besonders beeindruckend seine Trefferquote von 87 Prozent aus der Drei-Punkte-Distanz. Dazu sammelte er sieben Rebounds und vertrat so gemeinsam mit David Heuwinkel und Florian Köppl, der seine stärkste Saisonleistung ablieferte und sechs Rebounds holte, Stefan Gruber unter dem Korb. Auch Panthers-Kapitän Adrian Mitchell zeigte sich mit einer Zweierquote von 71 Prozent gut aufgelegt. So konnten die Panthers im zweiten Viertel ihren Vorsprung halten und nochmals leicht ausbauen, 61:39 betrug ihre Führung zur Halbzeitpause.
Dank Treffern von Bartautas Linartas, Stafford und Roll setzten sich die Gäste im dritten Viertel weiter ab und führten bald mit 28 Punkten Abstand. Das Münchner Team von Coach Marijo Kenzevic fand offensiv nie in seinen Rhythmus und defensiv kein Mittel, um das schnelle Spiel der Traunsteiner zu stoppen. Nach einem Freiwurf von Chris Roll wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich auf 34 Punkte, am Ende dieser Spielphase lag Traunstein 87:57 vorne.
Auch im abschließenden Abschnitt des Matchs ließen die Chiemgauer nichts mehr anbrennen. Während die Landeshauptstädter kurz hintereinander ein technisches und ein unsportliches Foul kassierten, bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 97:63 aus. Daraufhin war es am herausragenden Spieler der Begegnung, die hundert vollzumachen: Andy Stafford verwandelte drei Freiwürfe in Folge. Chris Roll legte mit drei Freiwurftreffern nach, bevor David Heuwinkel mit einem Dreier für den Endstand von 106:75 sorgte. Da Tabellennachbar SB DJK Rosenheim dem VfL Treuchtlingen mit 57:73 unterlag und damit bei der gleichen Anzahl an Siegen eine Niederlage mehr verzeichnet, sind die Panthers mit diesem Auswärtserfolg in der Tabelle auf den fünften Platz vorgerückt.
„Wir hatten einen fantastischen Start in die Partie“, lobte Trainer Aaron Mitchell sein Team. „Ich war insbesondere von unseren Rebounds heute sehr begeistert. Der Sieg freut mich für unseren Verein und die Spieler. Jetzt müssen wir uns fokussiert auf das nächste Wochenende vorbereiten.“ Dann wartet am Samstag, 20. Dezember, um 18:30 Uhr zum Jahresabschluss eine echte Bewährungsprobe auf sein Team, wenn der ungeschlagene Tabellenzweite BG Illertal in die AKG-Sportarena kommt. Karten im Vorverkauf gibt es zu den üblichen Öffnungszeiten im Kiosk am Maxplatz Traunstein.
Es spielten:
MTV 1879 München: Peter Hendron (13 Punkte/3 Dreier), Felix Fraas (11/1), Julian Rothmann (10/2), Lorenz Kunert (9), Nicolas Schwartz (7), Julius Haag (6/2), Christopher Herrmann (6) Felix Schuck (5/1), Jan Szembek (5/1), Patrick Möschl (3/1)
Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (31 Punkte/6 Dreier), Adrian Mitchell (20/3), Chris Roll (18/2), David Heuwinkel (13/3), Bartautas Linartas (10/2), Heye Gädt (5/1), Florian Köppl (5), Lukas Blank (2), Alexander Rettelbach (2), Stefan Gruber, Paul Kretzschmar, Daris Krivic.
Dominante Teamleistung beim Heimsieg
Dominante Teamleistung beim Heimsieg
Chiemgau Panthers besiegen den Tabellennachbarn TS Herzogenaurach mit 103:78
Mit einem souveränen und engagierten Auftritt, bei dem gleich sechs Spieler zweistellig punkteten, haben die Chiemgau Panthers am Samstagabend ihren vierten Saisonsieg eingefahren. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) gewannen in der heimischen AKG-Sportarena mit 103:78 gegen die TS Herzogenaurach und zogen damit in der Tabelle der 2. Regionalliga Süd an den Mittelfranken vorbei.
Panthers-Headcoach Aaron Mitchell konnte erstmals in dieser Saison auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Insbesondere die Rückkehr von Stefan Gruber, der beim 97:89-Auswärtssieg in Vaterstetten zuletzt aus beruflichen Gründen gefehlt hatte, verlieh dem Heimteam unter dem Korb Sicherheit und Rebound-Power. Der Center war es auch, der die ersten Punkte für die TVTler erzielte, die fulminant in die Partie starteten und schon nach kurzer Zeit 7:2 führten. Dank zahlreicher Ballgewinne in der Defensive und einer sicheren Wurfquote bauten sie den Vorsprung bis zur siebten Minute auf 28:4 aus. Erst dann gelang den Gästen in Gestalt von Markus Schorner wieder ein Korberfolg. Insbesondere der erfahrene Topscorer der Mittelfranken, Michael Kaiser, konnte im Zaum gehalten werden, sodass der erste Abschnitt ungefährdet an die Panthers ging. Mit einem Dreier aus gut neun Metern Korbentfernung stellte Andy Stafford Sekundenbruchteile vor dem Viertelende auf 36:14.
In der zweiten Spielperiode kamen die Gäste ein wenig besser ins Spiel, immer wieder gelangen ihnen nun erfolgreiche Schnellangriffe. Dennoch konnte Traunstein den Vorsprung weiter ausbauen. Zur Hälfte des Viertels legten Bartautas Linartas, Chris Roll und Andy Stafford eine Serie von vier Dreiern auf, sodass der Abstand zwischenzeitlich auf 30 Punkte anwuchs. Mit 59:33 ging es schließlich in die Halbzeitpause, in der die HipHop-Tanzformation NMLSS Crew das Publikum mit einer mitreißenden Show begeisterte.
Das dritte Viertel gestaltete sich zunächst ausgeglichener, die Panthers lagen konstant um die 30 Punkte in Führung. Doch in den letzten zwei Minuten des Abschnitts bauten sie, eingeläutet durch einen Dunking von Andy Stafford, den Vorsprung noch einmal weiter aus. Lukas Blank, brillant von Chris Roll eingesetzt, netzte mit dem Pausenhorn zum 87:48 ein.
In den letzten zehn Minuten wurde Adrian Mitchell, der in der 18. Minute auf die Hüfte gestürzt war, geschont. Nun kamen vermehrt die jungen Spieler der Panthers zum Einsatz. Teilweise standen aus dem Nachwuchs-Quintett Heye Gädt, David Heuwinkel, Paul Kretzschmar, Daris Krivic und Alexander Rettelbach vier Akteure unter 20 Jahren gleichzeitig auf dem Parkett. Angeführt von Kaiser, der in diesem Viertel neun Punkte sammelte, konnten die Gäste das Ergebnis nun etwas erträglicher gestalten. Eine Minute vor Schluss machte Paul Kretzschmar die 100 Punkte für die Panthers voll, am Ende prangte ein deutlicher 103:78-Sieg für die Gastgeber auf der Anzeigentafel.
„Wir haben exakt so gespielt, wie ich mir das wünsche: aggressiv, schnell und mit viel Ballbewegung“, freute sich Aaron Mitchell. „Auf diesem Sieg können wir für die nächsten beiden Spiele aufbauen. Vielen Dank an die Panthers-Familie für die Unterstützung!“ Sein Team liegt nun nach neun Spieltagen vor Herzogenaurach auf Rang sechs der Tabelle, hat allerdings auch erst sieben Spiele absolviert. Nächsten Samstag reisen Michell & Co. zum MTV 1879 München, bevor zum Jahresabschluss am 20. Dezember um 18:30 Uhr eine echter Härtetest wartet. Dann kommt der ungeschlagene Tabellenzweite BG Illertal in die AKG-Sportarena.
Es spielten:
Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (23 Punkte/4 Dreier), Chris Roll (17/2), Stefan Gruber (14), Adrian Mitchell (13/1), Bartautas Linartas (11/2), David Heuwinkel (10), Lukas Blank (7/1), Florian Köppl (4), Paul Kretzschmar (2), Daris Krivic (2), Heye Gädt, Alexander Rettelbach.
TS Herzogenaurach: Michael Kaiser (14), Elliot Bühner (13), Ben Heßeln (12), Tim Geus (11), Nikita Starchikov (9), Luca Geus (5), Markus Schorner (4), Liam Welke (4), Luis Durner (3), Hannes Klaußner (2), Eric Naumann (1).
Arbeitssieg beim Liganeuling
Arbeitssieg beim Liganeuling
Chiemgau Panthers gewinnen 97:89 beim TSV Vaterstetten
Schon mehrfach in diesem Jahr hat ein Leistungseinbruch im dritten Viertel den Chiemgau Panthers den Sieg gekostet – dieses Mal war es umgekehrt. Dank einer Steigerung in der zweiten Spielhälfte gewannen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) am Samstagnachmittag in einer mental und physisch fordernden Begegnung beim Aufsteiger TSV Vaterstetten mit 97:89. Am Samstag folgt nun die Begegnung mit dem zweiten Aufsteiger, wenn der Sechstplatzierte TS Herzogenaurach in der AKG-Sportarena zu Gast ist.
Die Panthers waren ohne ihren etatmäßigen Center Stefan Gruber angereist, doch zu Beginn der Partie spielte sich das Geschehen abseits des Korbes ab: Ivan Nikolovski versenkte in der ersten Minuten drei Drei-Punkte-Würfe und brachte die Gastgeber 11:5 nach vorne. Aber insbesondere Andy Stafford hielt die Traunsteiner im Spiel und netzte dreimal hintereinander ein. Nun punktete TSV-Topscorer Leon Gottlöber auf der Gegenseite mehrfach, doch Chris Roll und Adrian Mitchell setzten zwei Dreier dagegen. Das erste Viertel ging mit 25:21 an Vaterstetten.
Im zweiten Abschnitt gelang es den von Coach Kilian Drechsel gut eingestellten Hausherren, sich dank ihres schnellen Passspiels abzusetzen. Ohne Gruber hatten die Traunsteiner in dieser Phase Probleme bei Rebound und Verteidigung. Nach 14 Minuten lagen sie neun Punkte hinten. Doch sie fighteten zurück und legten nun ihrerseits einen Lauf hin. Drei Zeigerumdrehungen später führten sie mit 35:34. Nikolovski und Gottlöber gestalteten das Resultat wieder erträglicher für den TSV, der mit einer 43:41-Führung in die Pause ging.
In der zweiten Hälfte wurde das Match noch intensiver. Die Chiemgauer kamen konzentriert aus der Kabine und gingen 47:43 nach vorne. Nach einer weiteren Serie ab der 33. Minute mit insgesamt vier Dreiern von Bartautas Linartas, Stafford und Mitchell hatten die Großen Kreisstädter sogar auf 65:49 erhöht. David Heuwinkel und Florian Köppl holten nun vermehrt Rebounds unter dem Korb. Dreier von Nikolovski, Tom Hedden und Konstantin Huber brachten den TSV jedoch wieder näher heran. Mit einer Führung von 73:65 für Traunstein ging es in das abschließende Viertel.
Hedden brachte Vaterstetten nach Wiederanpfiff auf drei Punkte heran, doch die TVTler behielten die Nerven und wollten ihre Führung jetzt nicht mehr aus der Hand geben. Bartautas, Roll, Stafford und Mitchell punkteten zuverlässig. Beim Gegner musste Gottlöber vier Minuten vor Schluss wegen fünf Fouls das Feld verlassen. In der vorletzten Minute näherte sich das Heimteam dennoch wieder auf vier Punkte an. Doch Mitchell stoppte die Attacke mit einem Dreier, Roll legte nach – am Ende stand der 97:89-Sieg für die Panthers, die mit drei Siegen und drei Niederlagen auf Rang sieben der 2. Regionalliga Süd verharren.
„Das war der bisher beste Sieg der Saison, obwohl wir ohne den wohl stärksten Rebounder der Liga und unter sehr schwierigen Bedingungen gespielt haben“, freute sich Panthers-Headcoach Aaron Mitchell. „Aber wir haben es geschafft, fokussiert zu bleiben und das Ergebnis zu erzielen, das wir verdient haben.“ Am Samstag will Mitchells Team mit dem hart erkämpften Auswärtssieg im Rücken nachlegen. Dann gastiert der starke Aufsteiger TS Herzogenaurach in Traunstein. Für diese Begegnung hat sich der Verein auch eine Nikolaus-Überraschungsaktion überlegt. Vorverkauftickets und Saisonkarten sind zu den üblichen Öffnungszeiten im Kiosk am Maxplatz in Traunstein erhältlich.
Es spielten:
TSV Vaterstetten: Ivan Nikolovski (29 Punkte/6 Dreier), Leon Gottlöber (21), Tom Hedden (13/3), Finn Liebig (8), Konstantin Huber (7/1), Maximilian Metzger (6/2), Altay Öztürk (4), Gabriel Makumpa (1), Maximilian Arnhold.
Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (34/4), Adrian Mitchell (27 Punkte/4 Dreier), Bartautas Linartas (19/4), Chris Roll (9/2), David Heuwinkel (8), Lukas Blank, Heye Gädt, Florian Köppl, Paul Kretzschmar, Daris Krivic, Alexander Rettelbach.
Chiemgau Panthers bieten den „Fröschen“ die Stirn
Chiemgau Panthers bieten den „Fröschen“ die Stirn
88:74-Heimsieg über die DJK SB München
Das war kein Spiel für schwache Nerven: Trotz eines Leistungseinbruchs im dritten Viertel haben die Chiemgau Panthers ihr drittes Saisonspiel in der 2. Regionalliga Süd gewonnen. Am Samstag besiegten die Basketballer des TV Traunstein (TVT) die DJK SB München zu Hause in ihrer gut besetzten AKG-Sportarena mit 88:74. Vorausgegangen war ein spannendes Spiel, in dem sie zunächst das Kommando übernahmen, im dritten Viertel aber völlig den Faden verloren und erst wenige Minuten vor Schluss wieder auf die Siegesstraße zurückfanden.
Mit Ausnahme seines verletzten Sohns Adrian konnte Panthers-Headcoach Aaron Mitchell seinen kompletten Kader aufbieten. Der erste Korb der Partie gehörte Panthers-Center David Heuwinkel, nach vier Minuten lagen die TVTler dank eines Dreiers des einmal mehr stark aufspielenden Neuzugangs Andy Stafford 7:3 vorne. Weitere Distanztreffer des Amerikaners sowie von Bartautas Linartas und Chris Roll folgten, sodass das Heimteam nach dem ersten Viertel 30:18 führte.
Nach Wiederanpfiff verblasste das Offensivfeuerwerk der Traunsteiner jedoch zusehends. Die „Frösche“ aus München netzten in Gestalt von Mateo Kustic und Teo Fajfar dagegen mehrfach ein und hatten sich in der 14. Minute auf sechs Punkte herangepirscht. Doch Stefan Gruber setzte vehement einen Korb entgegen, Stafford und Linartas legten nach – bis zur Halbzeit war der Vorsprung wieder auf zehn Punkte angewachsen (48:38).
In der Pause beeindruckte die Abteilung Rhythmische Gymnastik des TVT das Publikum mit einem atmosphärischen Auftritt samt Lightshow. Das Spiel blieb zunächst ausgeglichen, doch ab der 23. Minute gelang der Heimmannschaft nichts mehr. Es folgten fünf Minuten voller Ballverluste und Fehlwürfe, während auf der anderen Seite die Münchner aufholten und sogar in Führung gingen. Es war schließlich Lukas Blank, der die Traunsteiner erlöste, endlich wieder einnetzte und auf 57:60 verkürzte. Mit einem 60:64-Rückstand gingen die TVTler in das letzte Viertel.
Und für dieses hatten sie sich einiges vorgenommen. Im Gegensatz zum ersten Heimspiel gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen II fand ihre Aufholjagd auch ein gutes Ende. Neuzugang Bartautas Linartas, der im Lauf des Spiels neun Assists sammelte, versenkte drei Drei-Punkte-Würfe im Ring. Angefeuert vom lautstarken Publikum, lagen die Panthers nach vier Minuten 71:68 vorne und ließen eine Serie folgen, in der sie den Vorsprung auf 78:70 ausbauten. Heye Gädt, Andy Stafford und Chris Roll, der acht Zuspiele zum Sieg beigetragen hatte, sorgten mit weiteren Drei-Punkte-Treffern für klare Verhältnisse. So sprang am Ende der 88:74-Heimsieg für die Gastgeber heraus, die ihre Stärke unter dem Korb zudem mit insgesamt 41 Rebounds bewiesen.
„Das Spiel war spannender, als es das Ergebnis vermuten lässt“, sagte Aaron Mitchell. „Im letzten Viertel konnten wir einige defensive Spielzüge umsetzen und so einen sehr wichtigen Heimsieg erringen. Ein besonderer Dank geht an unsere Fans, deren Energie einfach unglaublich war.“ Das nächste Spiel der Panthers ist das Derby beim SB DJK Rosenheim am Sonntag, 2. November, um 16 Uhr. Am darauffolgenden Samstag empfangen sie mit Tabellenführer VfL Treuchtlingen gleich den nächsten starken Gegner in der AKG-Sportarena. Tickets für diese Begegnung sowie Saisonkarten sind zu den üblichen Öffnungszeiten im Kiosk am Maxplatz erhältlich.
Es spielten:
Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (31/4), Bartautas Linartas (19/6), Chris Roll (11/2), Stefan Gruber (10), David Heuwinkel (8/1), Heye Gädt (3/1), Lukas Blank (4), Florian Köppl (2), Devin Beraz, Gabriel Cesnik, Daris Krivic, Alexander Rettelbach.
DJK SB München: Teo Fajfar (26/4), Kjell Baumann (11/3), Mateo Kustic (10/2), Tjorven Rohwer (10/1), Leonard Bonesky (5), Riccardo Ochmann (4), Abraham Retz (4), Raphael Kirschner (4), Benjamin Josipovic.
Chiemgau Panthers fahren die Krallen aus
Chiemgau Panthers fahren die Krallen aus
84:75-Auswärtssieg beim MTSV Schwabing II
Mehrfach in Rückstand geraten und am Ende doch gewonnen: Die Chiemgau Panthers haben am Samstag bei ihrem Auswärtsspiel in München ihren ersten Saisonsieg in der 2. Regionalliga Süd eingefahren und den MTSV Schwabing II mit 84:75 bezwungen. Stärkste Akteure des TV Traunstein (TVT) waren Center Stefan Gruber, der mit 23 Punkten und 19 (!) Rebounds zum „Herren der Lüfte“ der Partie avancierte und ein „Double-Double“ holte, sowie US-Neuzugang Andy Stafford, der 30 Punkte beisteuerte.
Panthers-Headcoach Aaron Mitchell musste weiterhin auf seinen verletzten Sohn Adrian verzichten, konnte im Übrigen aber seinen kompletten Kader aufbieten. Nach der Niederlage zum Heimauftakt gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen II wollte sein Team bei der Schwabinger Reserve, die vorrangig mit jungen Spielern der Internationalen Basketball Akademie München (IBAM) antrat, unbedingt punkten.
Die TVTler fanden zunächst schwer ins Spiel und lagen nach vier Minuten 3:11 zurück. Vor allem aus der Distanz trafen die Schwabinger sicher. Dank zwei Dreiern von Andy Stafford konnten sich die Gäste heranarbeiten, aber nach einem Lauf der Schwabinger stieg der Rückstand sogar auf elf Zähler. Doch Daris Krivic und Bartautas Linartas, dem im Lauf des Spiels drei Steals gelangen, konnten das Resultat erträglicher gestalten und verkürzten vor der Viertelpause auf 14:22.
Nach Wiederanpfiff setzten die Panthers nach und stellten vor allem dank Linartas und Stefan Gruber in der 16. Minute den Ausgleich her. Chris Roll, der insgesamt acht Assists sammelte, brachte sein Team mit einem Dreier erstmals in Führung. Weitere Körbe von Gruber sowie zwei Dreier von Stafford sorgten für eine 41:37-Führung zur Halbzeit.
In der ersten Hälfte des dritten Viertels bauten die Panthers ihre Führung dank der hohen Freiwurfquote von Andy Stafford auf zehn Punkte aus. Doch in den letzten eineinhalb Minuten leisteten sie sich, wie immer wieder im Spiel, Nachlässigkeiten und unnötige Ballverluste, während auf der anderen Seite Nick Hebling und Florian Mattes je einen Dreier einnetzten und David Jovanovic schließlich ausglich. Mit 59:59 ging es in den letzten Spielabschnitt.
In diesem setzten die Schwabinger ihren Lauf zunächst fort und lagen nach zwei Minuten vier Punkte vorne. Doch Gruber und Stafford boten nun energisch Paroli: Weitere zwei Minuten später hieß es 71:65 für das Team von der Traun. Youngster Heye Gädt bewies starke Nerven und legte mit zwei Dreiern nach. Die Partie wurde nun ruppiger, Gruber und Stafford konnten nur noch von der Freiwurflinie einnetzen. Am Ende stand ein in den letzten Minuten ungefährdeter 84:75-Sieg. „Ich freue mich sehr für den Verein, dass wir unseren ersten Saisonsieg errungen haben, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns“, resümierte Aaron Mitchell. „Wir haben es nur etwa 27 Minuten lang geschafft, gut Basketball zu spielen. Das ist nicht der Standard, den wir uns gesetzt haben. Wir müssen besser zusammenspielen. Die Verletzungen in der Vorbereitung haben uns bisher sehr geschadet, aber ich habe immerhin das Gefühl, dass wir Fortschritte machen.“ Das nächste Spiel der Panthers ist die Heimpartie am 25. Oktober um 18:30 Uhr gegen die DJK SB München. Tickets für diese Begegnung sowie Saisonkarten sind zu den üblichen Öffnungszeiten im Kiosk am Maxplatz erhältlich.
Es spielten:
MTSV Schwabing II: David Jovanovic (19 Punkte/2 Dreier), Shadu Lisec (17 /2), Florian Mattes (13/2), Eric Krasniqi (9/1), Vukasin Dukic (3), Gabriel Dvojkovic (3/1), Maximilian Kruse (3/1), Oleksii Shamrai (3), Charles Bieler (2), Nick Hebling (2), Elkan Omon (1), Luis Reisewitz.
Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (30/4), Stefan Gruber (23), David Heuwinkel (9), Chris Roll (8/1), Heye Gädt (6/2), Bartautas Linartas (6), Daris Krivic (2), Devin Beraz, Lukas Blank, Florian Köppl, Alexander Rettelbach.
Kufstein gewinnt den Alpencup
Kufstein gewinnt den Alpencup
Chiemgau Panthers müssen beim 4. Alpencup die Verletzung ihres Topscorers Adrian Mitchell verkraften
Der österreichische Zweitligisten Pirlo Kufstein Towers hat den 4. Alpencup ungeschlagen gewonnen. Die Tiroler setzten sich sowohl gegen die Chiemgau Panthers als auch die TSG Söflingen durch. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) zeigten nach der hohen Niederlage gegen Kufstein im zweiten Spiel Moral und steckten sogar einen Verletzungsschock weg: Adrian Mitchell, der gerade aus einer langen Verletzungspause zurückgekehrte Topscorer der Chiemgau Panthers, verdrehte sich im zweiten Spiel seines Teams das Knie und fällt für die nächsten Wochen aus.
Das Turnier begann am Freitagabend mit der Partie der Heimmannschaft gegen die erfahrenen Kufsteiner, die von Anfang an das Heft in die Hand nahmen und ihre körperliche Überlegenheit ausspielten. Den Chiemgau Panthers fehlten in dem beruflich verhinderten Center Stefan Gruber und dem leicht verletzten US-Neuzugang Andy Stafford zwei wichtige Säulen, sodass sie zur Halbzeit 27:55 zurücklagen. Headcoach Aaron Mitchell gab den jüngeren Spielern, allen voran David Heuwinkel, Devon Beraz, Gabriel Cesnik und Daris Krivic, viel Spielzeit. Doch der Gegner blieb zu stark, das Spiel ging 59:107 verloren.
Am Samstagabend folgte das Duell der Towers gegen die TSG Söflingen aus der 1. Regionalliga Südwest. Die beiden Teams lieferten sich ein packendes Duell, in dem mehrfach die Führung wechselte. Söflingen führte zur Halbzeit 36:31, doch nach der Pause drehten die Kufsteiner vor allem in Person des Spaniers Pol Canovas auf, der sein Team fast allein mit zwei Dreiern und zwei Korblegern 42:38 nach vorne brachte. In dem intensiv geführten Match siegten am Ende die Kufsteiner mit 70:64 und standen damit als Sieger des Alpencups 2025 fest. Abteilungsleiter Franz Buchenrieder übergab im Anschluss den Pokal an die Kapitäne Julian Alper und Juho-Matti Henttonen.
Im letzten Spiel zwischen den Panthers und der TSG Söflingen ging es am Sonntagabend somit nur noch um Platz zwei. Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen fanden die TVTler immer besser ins Spiel und steckten sogar den Rückschlag weg, dass ihr Kapitän Adrian Mitchell sich schon früh bei einer schnellen Drehbewegung am Knie verletzte und das Feld verlassen musste. Das Team überzeugte mit einer wesentlich stärkeren Verteidigungsleistung als noch gegen Kufstein. Vor allem im Rebounding zeigte es sich, angeführt von Stefan Gruber und Florian Köppl, stark verbessert. Nach vorne beschleunigte Aufbauspieler Chris Roll das Spiel, so dass die Panthers viele Abschlüsse durch Schnellangriffe erzielen konnte, zur Halbzeit 41:27 führten und schließlich 80:71 gewannen.
„Das Wochenende verlief abgesehen von einigen kleineren Problemen gut“, zeigte sich Headcoach Aaron Mitchell zufrieden. „Ich bin sehr beeindruckt von den Jungs, einfach weil wir im ersten Spiel ohne Stefan und in beiden Spielen ohne Andy auskommen mussten und sich noch dazu Adrian verletzt hat. Trotzdem haben gerade auch die Jungen gezeigt, dass sie auf hohem Niveau mitspielen können, und so nehmen wir viele positive Dinge aus diesem Turnier mit. Aber wir wissen auch, dass dies erst der Anfang ist und wir uns in den nächsten Wochen jeden Tag verbessern müssen.“
Adrian Mitchell wird seiner Mannschaft nun einige Wochen fehlen. „Wir wünschen Adrian beste Genesung und werden ihn als Team unterstützen, so gut es geht“, sagte Franz Buchenrieder. Nach einigen weiteren Vorbereitungsspielen steigen die Panthers am 4. Oktober um 18:30 Uhr mit dem Heimspiel gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen 2 in den Ligabetrieb der 2. Regionalliga Süd ein.
Chiemgau Baskets erfolgreich im Jugendbereich
Chiemgau Baskets erfolgreich im Jugendbereich
Zwei Nachwuchsteams der Traunsteiner Basketballer feierten Meisterschaft in ihrer Liga
Während das Herren-I-Team der Chiemgau Baskets die Saison 2024/25 der 2. Regionalliga Süd mit dem dritten Platz beendet und damit laut Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder „das erfolgreichste Ergebnis der Vereinsgeschichte“ erzielt hat, sind die Basketballer des TV Traunstein (TVT) auch mit der Entwicklung der Jugendabteilung mehr als zufrieden. Die U12 und die U16 weiblich wurden sogar Meister ihrer Liga.
Mit rund hundert Punktspielen pro Saison kommt der Jugendarbeit im Sportbetrieb der Baskets eine große Bedeutung zu. 17 Trainingsgruppen trainieren regelmäßig zweimal pro Woche in den Altersklassen U10, U12, U14, U16, U16 weiblich und U18 sowie in den Talentförderschmieden der Chiemgau Akademie und der Basketballschule Chiemgau. Die U8 hat noch keinen Spielbetrieb und die Herren II spielen als Entwicklungsteam in der Bezirksklasse, damit die Nachwuchskräfte zwischen 17 und 20 Jahren Erfahrungen bei den Erwachsenen sammeln können. In fast allen Altersklassen gibt es zwei Gruppen: Eine, die am Ligabetrieb teilnimmt, und eine, in der die Spielerinnen und Spieler die Basketballgrundlagen erlernen und an den Wettkampfsport herangeführt werden – ein umfassendes Angebot vom Breiten- bis zum Leistungssport.
Die Wettkampfteams blicken auf eine erfolgreiche Saison zurück. Die U10 beschloss die Saison auf Platz zwei der Kreisliga; die U12 wurde in der Bezirksklasse ungeschlagen Meister. Die U14 hatte sich für die starke Bezirksliga qualifiziert und landete dort auf Rang drei. Auch die U16 durfte in der Bezirksliga antreten und erreichte dort einen soliden sechsten Platz. Die U16 weiblich errang in der Kreisliga sogar ungeschlagen die Meisterschaft. Die U18 wurde in der Bezirksklasse Südost Zweite.
Zu einer echten Erfolgsgeschichte haben sich die individuellen Fördertrainings der Chiemgau Akademie und der Basketballschule Chiemgau entwickelt. Die Baskets bieten hier 32 Perspektivspielern ein persönliches Skills- und Athletiktraining an. Während die Chiemgau Akademie wettkampforientiert ist und fortgeschrittene Talente auf die nächste Stufe bringen will, richtet sich die Basketballschule Chiemgau an Spieler, die sich basketballerisch und persönlich weiterentwickeln wollen, um eine führende Rolle in ihren Teams zu übernehmen.
Hinzu kommen die regelmäßigen Junior Camps in den Schulferien, bei denen diese Saison erstmals die Gold-, Silber- und Bronzeabzeichen des DBB erlangt werden konnten und 150 solche Medaillen vergeben wurden. Großen Wert legen die Chiemgau Baskets auch auf engen Kontakt mit den Schulen. So brachten sie im Winter bei ihrer School Tour 900 Schülerinnen und Schülern in vier Traunsteiner Schulen den Basketballsport nahe.
„Wir sind wirklich stolz auf die Entwicklung unserer Jugendabteilung, die in den letzten Jahren enorm an Umfang und Qualität zugelegt hat“, freut sich Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder. „Das war nur durch den Ausbau des Trainerstabs und dessen unermüdlichen Einsatz möglich. Hier bedanke ich mich bei unseren Partnern aus der Wirtschaft, die die Einstellung hauptamtlicher Trainer ermöglicht haben.“ Zeitlich und wirtschaftlich sei die umfangreiche Jugendarbeit mit einem hohen Aufwand verbunden, den sich andere Clubs sparten. Bei den Baskets gehöre dieser Bereich jedoch zum Kern des langfristigen Konzepts: „Deswegen versuchen wir, auch durch die Einbindung von Herren-I-Spielern, die Qualität des Trainingsbetriebs von Jahr zu Jahr zu steigern. Dabei ist der umfangreiche und ehrenamtlich organisierte Spielbetrieb auch für unsere Sportwarte eine logistische Herausforderung. Ich bedanke mich daher herzlich bei den Trainern und Sportwarten für ihre exzellente Arbeit sowie bei Geschäftsführung und Vorstand des TV Traunstein für die Bewältigung des umfangreichen Tagesgeschäfts.“
Erfolg zum Saisonabschluss
Chiemgau Baskets feiern Erfolg zum Saisonabschluss
Die Traunsteiner empfangen am Samstagabend um 19:30 Uhr die Dachau Spurs
Die Chiemgau Baskets beenden die Saison 2024/25 auf Rang drei der 2. Regionalliga Süd. Mit einem ungefährdeten 84:68-Sieg über die „Spurs“ des TSV Dachau zurrten die Basketballer des TV Traunstein (TVT) am Samstag in der heimischen AKG-Sportarena die erfolgreiche Platzierung hinter dem Meister München Basket und dem SB DJK Rosenheim fest und zogen nach 15 Siegen und sieben Niederlagen ein positives Fazit ihrer zweiten Spielzeit in der Liga.
Baskets-Headcoach Aaron Mitchell musste ohne die verletzten Stefan Gruber, Adrian Mitchell und Noel Friedl auskommen, Spurs-Trainer Sebastian Lange war ohne Erik Wester und Valentin Wirth und damit ohne die Topscorer des Hinspiels angereist. Der erste Korb gehörte dank Justin Sedlak den Gastgebern – und diese Führung sollten sie das ganze Spiel über nicht mehr abgeben. Nach drei Minuten führten sie 9:4, aber vor allem eine Serie in der zweiten Hälfte des Viertels brachte Mitchells Team entscheidend nach vorne. Sedlak schnappte sich nach einem Block in der Verteidigung den Ball und verwandelte auf der anderen Seite umgehend einen Dreier, Marcel Koulibaly legte direkt einen weiteren Dreier nach – 20:9 für Traunstein, das zur ersten Viertelpause schließlich mit 27:14 führte.
Energisch angetrieben von Raphael Miksch, der in den ersten Minuten fünf Punkte beitrug, bauten die Baskets den Vorsprung im zweiten Viertel weiter aus. Zur Halbzeit führten die Gastgeber mit 50:33. In der Pause erlebte das Publikum einen begeisternden Auftritt der Lil’ Cubes und der Heartbeat Family der Heartbeat Tanzschule aus Traunreut und dabei die Premiere der neuen Tanzübung der Lil’ Cubes, mit der diese bald bei der Deutschen Meisterschaft und der Europameisterschaft antreten werden.
Dachau zeigte nun mit aggressiver Verteidigung, dass es sich nicht kampflos geschlagen geben wollte. Doch Victor Langner setzte mit zwei Drei-Punkte-Treffern und einem Korbleger dagegen. Auch Marcel Koulibaly punktete mehrfach, sodass das Team von der Traun den Vorsprung bis zum Abpfiff des Spielabschnitts auf 71:50 ausbaute. Im letzten Viertel konnten die Spurs dank mehrerer Ballgewinne und einiger spektakulärer Dunkings das Ergebnis erträglicher gestalten, womit bei Spielende ein 84:68 auf der Anzeigetafel aufleuchtete.
„Ich freue mich sehr über das Ergebnis. Der Sieg war verdient und wir haben die Saison auf die richtige Art und Weise beendet“, befand Aaron Mitchell. „Es war ein sehr langes und sehr emotionales Jahr mit vielen Höhen und Tiefen, aber wir haben es geschafft, uns weiterzuentwickeln. Das ist auch unsere Richtung für die nächste Saison, in der wir weitere Fortschritte machen und weiter vorankommen wollen.“
Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder blickte nach der Partie auf die zweite Spielzeit in der 2. Regionalliga Süd zurück und betonte: „Sportlich war die Saison mit dem dritten Platz in einer erstarkten Liga die bisher erfolgreichste in der Geschichte des Vereins. Unsere Fans haben uns bis zum letzten Spieltag enorm unterstützt und mit großer Leidenschaft zu diesem Erfolg getragen. Das macht uns stolz.“ Buchenrieder lobte insbesondere die Reaktion der Mannschaft nach den langen Ausfällen der beiden Spitzenspieler Adrian Mitchell und Stefan Gruber, die eine Umstellung der Spielweise erfordert hatten: „In Anbetracht der einschneidenden Verletzungsprobleme im Team war es eine herausfordernde und auch lehrreiche Zeit. Wir werden jetzt alle ein paar Tage ausspannen, bevor wir in die Analyse gehen und mit der Planung für die neue Saison beginnen.“
Es spielten:
Chiemgau Baskets: Justin Sedlak (18 Punkte/2 Dreier), Marcel Koulibaly (14/3), Raphael Miksch (14/1), Victor Langner (9/2), Heye Gädt (8/2), Florian Köppl (8), Gabriel Cesnik (5/1), Fabian Giebel (5/1), József Kégli (3/1), Markos Bamis, Lukas Blank.
Dachau Spurs: Paul Wellhäuser (14), Peter Falk (12), Oscar Mukendi (11), Paul Bruch (8), Ferdinand Manzinger (8), Sebastian Hufgard (7), Efehan Karabacak (3), Tassilo Matthes (3), Korbinian Wirth (2).
Chiemgau Baskets im Aufwind
Chiemgau Baskets im Aufwind
97:71-Heimsieg gegen FC Bayern München III
Die Chiemgau Baskets gehen als Drittplatzierte der 2. Regionalliga Süd in den letzten Spieltag am Wochenende. Gegen den FC Bayern München III siegten die Basketballer des TV Traunstein (TVT) in der heimischen AKG-Sportarena am Samstag mit 97:71. Nach Schwierigkeiten im ersten Viertel brachten sie die Partie letztlich souverän nach Hause und können das kommende Heimspiel gegen die Dachau Spurs nun selbstbewusst angehen.
Headcoach Aaron Mitchell musste ohne Stefan Gruber, Adrian Mitchell und Noel Friedl auskommen, doch Gabriel Cesnik stand nach überstandener Verletzung wieder zur Verfügung. Die Bayern-Vertretung reiste nicht wie erwartet mit jungen Spielern der Jugend- und Nachwuchs-Basketball-Bundesliga an, sondern mit sieben Routiniers, die den Baskets mit ihrer Erfahrung anfangs Probleme bereiteten. Die Traunsteiner machten sich das Leben im ersten Viertel allerdings auch selbst schwer. Zu viele Würfe fanden nicht in den Korb. So gerieten sie schnell in Rückstand und lagen nach drei Minuten mit 4:11 hinten. Doch dann netzte Raphael Miksch einen Dreier-Doppelpack ein, Justin Sedlak stellte mit einem Freiwurf den Ausgleich und Heye Gädt danach die 13:11-Führung her. Zwei Minuten vor Ende des Viertels betrug der Rückstand für die Gastgeber allerdings wieder vier Punkte. Dank zwei Dreiern von Marcel Koulibaly und einem weiteren von Gädt eroberten sie die Führung zurück, mussten Sekunden vor Abpfiff allerdings noch den 22:22-Ausgleich durch Julian Firlus hinnehmen.
Der zweite Spielabschnitt ging zunächst ausgeglichen weiter, doch nach drei Minuten begann das Heimteam, sich abzusetzen. Vor allem Dreier von Gädt und Miksch sorgten für eine Zehn-Punkte-Führung zur 14. Spielminute. Drei Zeigerumdrehungen später brachten zwei Freiwürfe von Victor Langner das 46:35. Doch dann folgte ein Bruch im Spiel der TVTler. Sie erlaubten sich zu viele leichtsinnige Fehler, sodass der Vorsprung zur Halbzeit wieder auf sechs Punkte zusammengeschrumpft war (51:45).
In der Pause unterhielten die Chasing Panthers der V-Town Panthers Cheerleader das Publikum, und nach dem Wiederbeginn kamen die Baskets gierig wie hungrige Raubkatzen aus der Kabine: Ein Dreier von Justin Sedlak markierte die 60:47-Führung nach zweieinhalb Minuten. Aber die abgeklärten Bayern setzten dagegen und vor allem zwei Dreier von Kamillo Rosenthal, der trotz eines früh im Spiel erlittenen Cuts im Gesicht weiterspielte, brachten den Gast zwischenzeitlich wieder auf sieben Punkte heran. Die letzten Minuten gehörten jedoch dem 18-jährigen Heye Gädt, der erst in der Verteidigung einen Block setzte und dann vorne zwei Freiwürfe sowie einen Dreier einlochte: Mit 74:61 ging es in das letzte Viertel.
In diesem vierten Spielabschnitt spielte dann ein weiterer Baskets-Youngster groß auf: Mit zwölf Punkten versenkte Gabriel Cesnik die Bayern in den letzten zehn Minuten fast alleine. Der Vorsprung wuchs innerhalb von zwei Minuten auf 83:61 an, zur Mitte des Viertels führten die Großen Kreisstädter mit 91:66. Zwischenzeitlich standen mit Gädt, Cesnik und Markos Bamis alle drei Nachwuchsspieler der Traunsteiner auf dem Feld. Am Ende jubelten sie über einen klaren 97:71-Erfolg, der den dritten Platz hinter München Basket und SB DJK Rosenheim sowie vor DJK SB München und BG Illertal sicherte. „Unser Tempo- Basketball und unser Wille in der Verteidigung haben uns in der 2. Halbzeit zum klaren Sieg verholfen“, freute sich Baskets-Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder. „Unsere jungen Talente konnten vor toller Kulisse zeigen, dass mit ihnen zukünftig zu rechnen ist. Jetzt freuen wir uns auf eine echte Basketball-Party zum Saisonabschluss am Samstag um 19:30 Uhr gegen die Dachau Spurs. Da warten noch einige Highlights auf die Fans!“
Es spielten:
Chiemgau Baskets: Justin Sedlak (20 Punkte/2 Dreier), Heye Gädt (18/4), Gabriel Cesnik (16/2), Raphael Miksch (13/3), Florian Köppl (8), Marcel Koulibaly (8/2), Victor Langner (6/1), Fabian Giebel (5/1), Markos Bamis (2), Lukas Blank (1).
FC Bayern München III: Maximilian Härtel (19/2), Kamillo Rosenthal (14/4), Cedric Kirst (14/2), Kevin Weber (11/1), Ferdinand Mefan (5/1), Julian Firlus (4), Patrick Roth (4).
Chiemgau Baskets zurück auf Platz drei
Chiemgau Baskets zurück auf Platz drei
91:73-Heimsieg gegen MTSV Schwabing II
Nach der Auswärtsniederlage in Weilheim konnten die Chiemgau Baskets am Samstagabend wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Am 19. Spieltag der 2. Regionalliga Süd schlugen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) zu Hause in der AKG-Sportarena den MTSV Schwabing II mit 91:73. Damit eroberten sie den dritten Rang von der DJK SB München zurück, die gegen den Zweitplatzierten SB DJK Rosenheim mit 64:73 verlor.
Im Vergleich zum Weilheim-Spiel hatte sich das Lazarett der Baskets ein wenig gelichtet. Noel Friedl, Adrian Mitchell und Stefan Gruber fehlten weiterhin verletzt, Mitchell und Gruber werden diese Saison wohl auch nicht mehr auf das Parkett zurückkehren. Raphael Miksch und Victor Langner standen jedoch wieder im Kader – und Letzterer erwischte einen Sahnetag.
„Das Spiel bestand aus zwei Teilen“, fasste Baskets-Headcoach Aaron Mitchell die Partie zusammen. „In der ersten Halbzeit haben wir versucht, die Sache in den Griff zu bekommen. In der zweiten Hälfte hat sich alles zusammengefügt und wir haben den Job erledigt. Ich freue mich über den Sieg, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns.“
Die Baskets gingen gegen den Neuntplatzierten 5:0 in Führung, doch nach einem Freiwurftreffer von Cristian Bieler bewies Alexander de Groot die Vielseitigkeit der jungen Truppe von der Isar: Erst hämmerte er einen Dunking in den Korb, dann netzte er aus der Distanz zum 7:5 für den Gast ein. Dieser speilte bis zur vierten Minute sogar sieben Punkte Vorsprung heraus – ein Weckruf für die TVTler, die kurz danach durch Florian Köppl zum 12:12 ausglichen. Doch Schwabing-Coach Ivan Jerkovic konnte mit seinen Spielern aus den NBBL- und JBBL-Teams der Internationalen Basketballakademie München (IBAM) wieder auf 16:12 davonziehen. Das erste Viertel endete schließlich mit 18:18.
Auch in der zweiten Spielphase lief bei den Traunsteinern einiges nicht zusammen. Sie blieben in der Abwehr zu nachlässig, dazu kamen Fehlpässe und eine schwache Trefferquote vor allem bei einfachen Würfen. So blieb das Spiel lange ausgeglichen – bei leichten Vorteilen für den Gastgeber, der dann in der 18. Minute durch einen Dreier des Schwabinger Distanzspezialisten Maximilian Kruse allerdings mit 30:33 in Rückstand geriet. Doch Baskets-Topscorer Justin Sedlak und Marcel Koulibaly brachten die Heimmannschaft wieder standesgemäß nach vorne: 34:33 zur Halbzeit. In der Pause unterhielt die Big Band des Chiemgau Gymnasiums Traunstein unter Leitung von Christina Veit das Publikum mit einigen schwungvollen Stücken.
Schwung und Musik waren dann auch in der zweiten Hälfte drin. Nach einer Standpauke von Coach Mitchell kamen die Baskets mit Feuer aus der Kabine. Victor Langner ließ gleich drei von drei Dreierversuchen durch die Reuse gleiten. In der 35. Minute hatte sich das Team von der Traun mit 13 Punkten abgesetzt. Zum Ende des Viertels traf auch Justin Sedlak zweimal von jenseits der 6,75-Meter-Linie und erhöhte auf 70:53.
Ins letzte Viertel gingen die Schwabinger anfangs mit einer Ganzfeldverteidigung und verursachten damit Probleme beim Gastgeber, der fast drei Minuten nicht mehr traf. Der Vorsprung schmolz auf zehn Punkte zusammen, bis Fabian Giebel, der seine bisher beste Leistung im Baskets-Trikot ablieferte, wieder für das Heimteam einlochte. Doch die Schwabinger kamen bis zur 37. Minute sogar auf fünf Punkte heran. Eine 13:0-Serie der Gastgeber begrub jedoch die Münchner Träume vom Auswärtssieg – letztlich ein Sieg des Kollektivs, denn gleich fünf Traunsteiner Spieler punkteten zweistellig. Mit dem 91:73 feierten sie ihren 13. Saisonsieg und reisen nun zur BG Leitershofen/Stadtbergen II, bevor am 5. März mit dem FC Bayern München III ein namhafter Gegner in die AKG-Sportarena kommt.
Es spielten:
Chiemgau Baskets: Justin Sedlak (25 Punkte/2 Dreier), Victor Langner (17/5), Fabian Giebel (13/2), Raphael Miksch (13/1), Florian Köppl (10), Marcel Koulibaly (9/1), Lukas Blank (2), Gabriel Cesnik (2), Heye Gädt, Markos Bamis.
MTSV Schwabing II: Alexander de Groot (16/3), Christian Bieler (13/1), Lennard Nauhaim (11/1), Maximilian Kruse (9/3), Florian Mattes (8/1), Christian Moore (6/1), Vukasin Dukic (4), Nadir Rossi.



















