Versöhnliches Saisonfinale für die Chiemgau Panthers

Versöhnliches Saisonfinale für die Chiemgau Panthers

Traunsteiner Basketballer besiegen TSV Weilheim mit 99:65

Die Chiemgau Panthers haben die Saison 2025/26 der 2. Regionalliga Süd mit dem vierten Sieg in Folge beendet und belegen damit in der Endabrechnung den fünften Tabellenplatz. Beim souveränen 99:65-Sieg gegen den TSV Weilheim beeindruckten am Samstagabend in der vollbesetzten AKG-Sportarena vor allem die jungen Spieler im Kader.

Der Erfolg gegen die Weilheimer bedeutete für die Basketballer des TV Traunstein (TVT) den siebten Sieg in den letzten acht Spielen und damit nach vielen Aufs und Abs im Laufe der Saison einen versöhnlichen Saisonabschluss. Im zwölfköpfigen Kader standen wie schon in den letzten Partien sieben Spieler unter 20 Jahren, fünf davon sogar aus der U18, die am Sonntag ungeschlagen Meister in der Bezirksklasse wurde. Auch die U16 und die U12 sicherten sich am Wochenende die Meisterschaft in ihren Spielklassen. „Eine erfolgreiche Bilanz für unser Jugendprogramm!“, befand Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder nach der Partie.

Die Panthers hatten sich vorgenommen, Revanche für die ärgerliche 80:81-Hinspielniederlage zu nehmen, fanden jedoch zunächst ihren Rhythmus nicht. Während ihre Würfe selten im Korb landeten, trafen die Weilheimer, die ohne Routinier Sebastian Betz und Center Janis Modl angereist waren, vor allem in Gestalt von Andreas Brem zuverlässig aus der Distanz und lagen nach sechs Minuten 13:8 vorne. Doch dann drehte Andy Stafford auf und versenkte drei Drei-Punkte-Würfe in Folge. Auch Adrian Mitchell und David Heuwinkel netzten von der 6,75-Meter-Linie ein, sodass der Gastgeber am Ende des Viertels 27:16 führte.

Der 19-jährige Heuwinkel war es auch, der zum Topscorer des Spiels avancierte. Neun seiner 22 Punkte erzielte er im zweiten Spielabschnitt, in dem Panthers-Headcoach Aaron Mitchell vermehrt seine junge Garde auf das Feld schickte. Diese baute dank einer aggressiven Ganzfeldverteidigung die Führung bis zur Halbzeit auf 52:29 aus. In der Pause sorgte dann die Urban-Tanzgruppe der Heartbeat Tanzschule aus Traunreut mit einem fulminanten Auftritt für noch bessere Stimmung auf den Rängen.

U18-Spieler Paul Kretzschmar trug fünf Punkte zum Erfolg gegen Weilheim bei. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Das dritte Viertel begann mit Dreiern von Adrian Mitchell und Andy Stafford. Auch dank mehrerer Ballgewinne in der Defensive durch Chris Roll und Bartautas Linartas stand es schnell 62:29. Nun entwickelte sich ein schnelles, zuweilen hektisches Spiel, in dem die TVTler ihre Führung bis zur 26. Minute auf 70:36 vergrößerten. Dann legten die Weilheimer eine Serie hin und erzielten acht Punkte hintereinander. Doch Devin Beraz, Adrian Mitchell und Andy Stafford setzten dagegen. Das Viertel endete 80:48 für Traunstein.

Im letzten Abschnitt gelang den TVTlern zunächst wenig, bis Beraz und Lukas Blank mit Dreiern wieder für Zählbares sorgten. In den letzten Spielminuten trafen mit Paul Kretzschmar, Heye Gädt, Daris Krivic, David Heuwinkel und Alexander Rettelbach dann nur noch U20-Spieler und stellten den Endstand von 99:65 her. „Das war ein gelungener Abschluss einer langen Saison“, resümierte Aaron Mitchell. „Ich freue mich sehr für den Verein und für die Mannschaft und möchte mich auch bei unseren Fans für ihre hervorragende Unterstützung während der gesamten Spielzeit bedanken.“ Da der direkte Konkurrent VfL Treuchtlingen sein Spiel gegen den TV 1874 Augsburg mit 75:73 gewann, verharren die Panthers in der Endabrechnung auf Rang fünf. Weilheim bleibt Elfter und steigt damit neben dem TSV Vaterstetten in die Bayernliga ab. Meister und Aufsteiger in die 1. Regionalliga ist die BG Illertal.

Es spielten:

Chiemgau Panthers: David Heuwinkel (22/2), Andrew Stafford (18/4), Adrian Mitchell (17/3), Heye Gädt (8), Lukas Blank (7/1), Devin Beraz (5/1), Stefan Gruber (5), Paul Kretzschmar (5/1), Daris Krivic (4), Alexander Rettelbach (4), Chris Roll (4), Bartautas Linartas.

TSV Weilheim: Andreas Brem (15/4), Alexander Thumser (11/1), Philip Merkl (10/2), Alexander Brem (8), Arian Culum (7/1), Matthias Modrok (5), Sebastian Niederreiter (4), Lawrence-Oliver Schüler (3/1), Milan Preuß (2), Yannic Gerold.


Chiemgau Panthers zementieren Platz fünf

Chiemgau Panthers zementieren Platz fünf

TVT-Basketballer behalten gegen MTV 1879 München mit 83:72 die Oberhand

In einem spannenden und abwechslungsreichen Spiel haben die Chiemgau Panthers am 21. Spieltag der 2. Regionalliga Süd den MTV 1879 München mit 83:72 geschlagen und damit in der Tabelle distanziert. Nach ihrem zwölften Saisonsieg haben die Basketballer des TV Traunstein (TVT) nun sogar noch Chancen, mit einem Erfolg im letzten Heimspiel am Samstag gegen den TSV Weilheim Platz vier zu erobern.

In der gut besetzten AKG-Sportarena hatte sich hoher Besuch angekündigt: Mit Werner Lechner war am Samstagabend der Vizepräsident des Deutschen Basketball Bundes zu Gast. Vor seinen Augen entspann sich eine kurzweilige Partie, in der die Panthers letztlich die Oberhand behielten – allerdings lange nicht so deutlich wie beim 106:75-Hinspielerfolg.

Der erste Korb gehörte Panthers-Kapitän Adrian Mitchell, der einen Drei-Punkte-Wurf einnetzte. Kurze Zeit später legte David Heuwinkel einen weiteren Dreier nach. In der fünften Minute führte der Gastgeber mit 10:3. Die Münchner kamen noch einmal auf drei Punkte heran, doch dann trafen fast vier Minuten lang nur Stefan Gruber und Adrian Mitchell. Zum Ende des Viertels lagen die TVTler mit 27:13 deutlich vorne.

Panthers-Center Stefan Gruber führte sein Team mit 18 Rebounds, elf Punkten und mehreren Blocks zum Sieg. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Nach Wiederanpfiff gelang es den Landeshauptstädtern, die ohne ihre Topscorer Julian Rothmann und Dzenis Hodovic angereist waren, einige Nadelstiche zu setzen. Jan Szembek verwandelte dreimal von der 6,75-Meter-Linie, sodass der Gast immer näher heranrückte und das Viertel knapp gewann. Mit einer 44:33-Führung für die Panthers ging es in die Halbzeitpause.

Das Team von MTV-Coach Marijo Knezevic hatte nun Morgenluft gewittert und kam dank eines Dreiers von Peter Hendron und eines Korblegers von Felix Fraas schnell auf sechs Punkte heran. Doch Traunstein wollte vor eigenem Publikum nichts anbrennen lassen und setzte unter anderem mit Dreiern von Bartautas Linartas und David Heuwinkel dagegen. Center Stefan Gruber, der im gesamten Spiel mit 18 Rebounds glänzte, blockte zudem mehrere gegnerische Würfe, sodass die Chiemgauer zur Mitte des Viertels mit 15 Punkten führten. Dann drehte Andy Stafford auf und brachte sein Team fast im Alleingang mit 65:47 nach vorne. Das Viertel endete mit 70:52 für den TVT.

Die Münchner gaben sich jedoch noch nicht geschlagen. Sie netzten fünfmal von der Dreierlinie ein und kamen bis zur 38. Spielminute noch einmal auf sieben Punkte heran. Aber Heye Gädt und Andy Stafford machten den Sack zu und sicherten den 83:72-Sieg für die Hausherren. „Das war ein Spiel voller Serien. Wir haben einen Lauf hingelegt, dann sie, dann wieder wir. Uns gelang schließlich der entscheidende Run, mit dem wir den Sieg sichern konnten“ sagte Headcoach Aaron Mitchell. „Vielen Dank an unser Publikum, das uns großartig unterstützt hat.“

Die Chiemgau Panthers liegen nun sechs Punkte vor dem MTV sicher auf Platz fünf und haben sogar noch Chancen, die Saison einen Rang höher zu beenden. Der Viertplatzierte VfL Treuchtlingen verlor am Samstag beim SB DJK Rosenheim mit 44:85, liegt nur zwei Punkte vor den Panthers und steht im direkten Vergleich schlechter da. Sollten die Traunsteiner ihr letztes Heimspiel am Samstag gegen den TSV Weilheim gewinnen und die Treuchtlinger das ihrige gegen den Drittplatzierten TV 1847 Augsburg verlieren, sind die TVTler Vierte. Weilheim kämpft als Vorletzter allerdings noch gegen den Abstieg, sodass eine spannende Begegnung zu erwarten ist.

Es spielten:

Chiemgau Panthers: Adrian Mitchell (22 Punkte/2 Dreier), Andrew Stafford (22/1), David Heuwinkel (13/2), Stefan Gruber (11/1), Bartautas Linartas (10/2), Lukas Blank (2), Heye Gädt (2), Chris Roll (1), Devin Beraz, Paul Kretzschmar, Daris Krivic, Alexander Rettelbach.

MTV 1879 München: Felix Fraas (21/2), Peter Hendron (14/3), Jan Szembek (13/3), Nick Amon Amonsen (7/1), Felix Schuck (5/1), Patrick Möschl (4), Moritz Breitreiner (3/1), Hauke Oetken (3/1), Christopher Herrmann (2).


Auswärtssieg in letzter Sekunde

Auswärtssieg in letzter Sekunde

Chiemgau Panthers besiegen die TS Herzogenaurach mit 65:62

Achterbahnfahrt für die Chiemgau Panthers: Nach einer starken ersten Halbzeit und einem Leistungseinbruch im dritten Viertel standen die Basketballer des TV Traunstein (TVT) am Samstagabend bei der TS Herzogenaurach am Rand einer Niederlage, konnten die Partie am Ende aber doch für sich entscheiden. Am 20. Spieltag der 2. Regionalliga Süd gewannen sie mit 65:62 und festigten damit ihren fünften Tabellenplatz, den sie nächsten Samstag im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten MTV 1879 München verteidigen wollen.

Panthers-Headcoach Aaron Mitchell musste auf seinen Sohn Adrian verzichten, der mit 22,5 Punkten der stärkste Punktesammler der Liga ist und verletzungsbedingt passen musste. Aber auch ohne ihren Kapitän begannen die Panthers konzentriert und schwungvoll. Stefan Gruber sammelte die ersten Punkte, Bartautas Linartas legte einen Dreier und David Heuwinkel zwei weitere Körbe nach. Ende der dritten Minute führte das Team von der Traun bereits mit 12:6. Nun kam Herzogenaurach auf und legte eine Serie hin, die fast zum Ausgleich geführt hätte. Youngster Devin Beraz besorgte mit einem Dreier die 23:20-Führung für die Panthers nach dem ersten Viertel.

In Daris Krivic drehte nun ein weiterer U18-Spieler der Traunsteiner auf und besorgte in kurzer Zeit sechs Zähler für sein Team. Zur Hälfte des Viertels führten die Panthers mit neun Punkten und konnten den Vorsprung in der Folge sogar noch ausbauen. Unter anderem Drei-Punkte-Treffer von Bartautas Linartas und Andy Stafford brachten ihnen eine 46:31-Pausenführung ein. Allerdings verloren sie David Heuwinkel, der eine Platzwunde am Kopf erlitt und nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Chris Roll, hier beim letzten Heimspiel gegen den TSV Vaterstetten, sicherte den Panthers in Herzogenaurach in letzter Sekunde den Sieg. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Sein Fehlen machte sich unter dem Korb bemerkbar. Die Gäste erlebten ein bitteres drittes Viertel, in dem ihnen nicht zuletzt aufgrund ihrer miserablen Wurfquote nur sechs Punkte gelangen. Ganz anders als im Hinspiel, das die Traunsteiner mit 103:78 deutlich dominiert hatten, wurde es dadurch noch einmal spannend.  Vor allem Liam Welke und Kapitän Michael Kaiser brachten die Gastgeber immer näher heran. Zu Ende des Spielabschnitts war der Vorsprung der TVTler auf 52:49 geschrumpft.

Nun entwickelte sich ein dramatisches Schlussviertel, in dem sich die Großen Kreisstädter durch fünf Punkte von Andy Stafford zunächst ein Polster erarbeiten konnten. Doch die Mittelfranken hatten Blut geleckt und wollten nun unbedingt noch den Heimsieg erreichen. In der 36. Minute gingen sie nach drei verwandelten Freiwürfen von Matthias Schlindwein mit 59:58 in Führung. Daris Krivic und Stefan Gruber antworteten zum 62:61 für den TVT. In der hart umkämpften Schlussphase gelang es in der Folge zwei Minuten lang keinem der Teams, den Ball im Korb unterzubringen, bis Tobias Übbing mit einem Freiwurftreffer zehn Sekunden vor Schluss zum 62:62 ausglich. Der Ball lief nun schnell durch die Reihen der Traunsteiner, bis er zu Chris Roll fand, der seinem Team nervenstark mit der Schlusssirene von der Drei-Punkte-Linie den viel umjubelten Sieg sicherte.

„Es war ein guter Sieg für den Verein, aber unsere Leistung war nicht gut“, befand Aaron Mitchell. „Wenn wir so spielen, können wir nicht erwarten, die nächsten beiden Spiele zu gewinnen. Wir müssen uns bis dahin verbessern“ Am Samstag kommt der MTV 1879 München in die Traunsteiner AKG-Sportarena, der direkt hinter den TVTlern auf Rang sechs der Tabelle liegt. Die TS Herzogenaurach ist durch die Heimniederlage auf Platz neun zurückgefallen und könnte nun noch in den Abstiegsstrudel geraten, wenn ihr nächstes Spiel gegen den Elftplatzierten TSV Weilheim verloren geht. Weilheim ist auch der letzte Gegner für die Traunsteiner, wenn in zwei Wochen am 25. April das Saisonfinale in der AKG-Sportarena stattfindet.

Es spielten:

TS Herzogenaurach: Matthias Schlindwein  (17/2), Juan Reile (11/1), Liam Welke (11), Michael Kaiser (10), Tobias Übbing (9), Paul Klaußner (3/1), Hannes Klaußner (1), Tim Geus, Eric Naumann, Marcus Schorner.

Chiemgau Panthers: Bartautas Linartas (13/2), Chris Roll (12/2), Andrew Stafford (10/1), Stefan Gruber (9), Daris Krivic (8/1), David Heuwinkel (4), Lukas Blank (4), Devin Beraz (3/1), Heye Gädt (2), Paul Kretzschmar.


Chiemgau Panthers begeistern mit viel Spielfreude

Chiemgau Panthers begeistern mit viel Spielfreude

105:80-Heimsieg gegen TSV Vaterstetten • Viel Spielzeit für die „junge Garde“

Nach Startschwierigkeiten zu Spielbeginn konnten die Chiemgau Panthers am Samstagabend in ihrer heimischen AKG-Sportarena den Tabellenletzten TSV Vaterstetten letztlich klar mit 105:80 schlagen. Am 19. Spieltag der 2. Regionalliga Süd feierten die Basketballer des TV Traunstein (TVT) damit den zehnten Sieg und festigten den fünften Platz. Sie überzeugten mit viel Spielwitz und begeisterten das Publikum insbesondere mit ihren Nachwuchsspielern.

„Das war ein großartiger Sieg für die gesamte Mannschaft“, freute sich Panthers-Headcoach Aaron Mitchell. „Die Jungs haben vom Start weg Gas gegeben und sich vom ersten Viertel an durchgesetzt. Ich freue mich sowohl für sie als auch für den ganzen Verein. Der Sieg war absolut verdient.“ Mitchell hatte auf den erkrankten Heye Gädt verzichten müssen. Auf der Gegenseite konnte TSV-Trainer Kilian Drechsel nur acht Spieler aufbieten, unter anderem fehlte ihm sein verletzter Topscorer Leon Gottlöber.

Die Panthers begannen mit viel Schwung, hatten allerdings kein Wurfglück. Immer wieder sprang der Ball vom Ring und landete neben statt im Korb. Man merkte dem Team an, dass einige Spieler unter der Woche krankheits- und berufsbedingt kaum hatten trainieren können. So ging Vaterstetten zunächst 5:0 in Führung. Es dauerte bis zur vierten Minute, ehe Bartautas Linartas die Traunsteiner Fans erlöste und einen Dreier einnetzte. Stefan Gruber brachte sein Team kurz danach mit einem Dunking in Führung. Andy Stafford erzielte in den letzten Minuten des Viertels neun Punkte und sorgte für den 24:16-Zwischenstand.

Vaterstetten ließ sich nicht entmutigen und kam auf zwei Punkte heran. Doch die Gastgeber antworteten mit einer mitreißenden Serie. Dank mehrerer Ballgewinne und erfolgreicher Schnellangriffe lagen sie Ende der 14. Minute mit 36:22 in Front. Aaron Mitchell schickte nun vier seiner jungen Spieler unter 20 Jahre in die Partie, die den Gegner mit einer Ganzfeldverteidigung unter Druck setzten. Devin Beraz, Daris Krivic und David Heuwinkel bauten den Vorsprung auf 45:24 aus. Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Stefan Gruber mit einem spektakulären „Alley-oop“, als er einen hohen Pass von Adrian Mitchell aus der Luft aufnahm und direkt zum 53:33 in der Reuse versenkte.

Jakob Riedel, Devin Beraz, Paul Kretzschmar und David Heuwinkel sind vier der jungen Spieler, die zum Panthers-Sieg beitrugen. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

In der Halbzeitpause sorgten die Chasing Panthers der V-Town Panthers mit ihrer Cheerleader-Show für Stimmung im Publikum. Diese hob sich weiter, als Adrian Mitchell und Bartautas Linartas mit je einem Dreier den Auftakt zu einem äußerst unterhaltsamen dritten Viertel setzten. Höhepunkt war ein weiterer Alley-oop, den Linartas nach Traumpass von Mitchell für Andy Stafford auflegte. Der Spielabschnitt endete 82:57.

Die Panthers blieben am Drücker, Aaron Mitchell gab weiterhin seinen jungen Spielern viel Spielzeit. Zeitweise standen mit Devin Beraz, Daris Krivic, Jakob Riedel, Alexander Rettelbach und Paul Kretzschmar erstmals in dieser Saison sogar fünf U18-Spieler gleichzeitig auf dem Spielfeld, die für den 105:80-Endstand sorgten.

Mit diesem Sieg konnten die Panthers ihren fünften Tabellenplatz festigen, da der direkte Konkurrent MTV 1879 München beim TV 1847 Augsburg mit 65:85 unterlag und damit nun eine Niederlage mehr als die TVTler aufweist. Als Meister steht die BG Illertal fest, die nach dem 78:74-Erfolg bei der TS Herzogenaurach uneinholbar auf Platz eins liegt. Herzogenaurach ist am 11. April auch der nächste Auswärtsgegner der Panthers. Das nächste Heimspiel folgt am 18. April, wenn der Tabellennachbar MTV 1879 München in Traunstein zu Gast ist.

Es spielten:

Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (27 Punkte/1 Dreier), Adrian Mitchell (19/2), Stefan Gruber (11), Chris Roll (10), Devin Beraz (9/1), Bartautas Linartas (8/2), Daris Krivic (7/1), David Heuwinkel (4), Lukas Blank (4), Alexander Rettelbach (4), Paul Kretzschmar (2), Jakob Riedel.

TSV Vaterstetten: Konstantin Huber (18/1), Ivan Nikolovski (17/1), Finn Liebig (13), Tom Hedden (12), Gabriel Makumpa (8/1), Maximilian Metzger (8/2), Marius Schmied (4), Mayowa Adebayo.

In der Halbzeit begeisterten die V-Town Panthers das Publikum mit ihrer Cheerleading-Show. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Chiemgau Panthers weiter im Aufwind

Chiemgau Panthers weiter im Aufwind

TVT-Basketballer schlagen den TV 1847 Augsburg auch zu Hause und gewinnen mit 75:67

Die Chiemgau Panthers haben auch die dritte Belastungsprobe in Folge bestanden und wieder ein Team aus den Top Drei der 2. Regionalliga Süd besiegt. Den Basketballern des TV Traunstein (TVT) gelang am Samstagabend gegen den TV 1847 Augsburg ein über weite Strecken souveräner Auftritt, der in einem 75:67-Sieg mündete und das Publikum in der gut gefüllten AKG-Sportarena mit hochklassigem Basketball begeisterte.

Einen engagierten Start in die Partie hatte Aaron Mitchell von seinem Team gefordert, und dieses befolgte die Anweisung des Panthers-Headcoachs zunächst auch. Stefan Gruber und Andy Stafford mit einem Drei-Punkte-Treffer brachten den Gastgeber mit 5:0 in Führung. Die von ihrem Coach Mateusz Sulka glänzend eingestellten Fuggerstädter setzten jedoch durch ihren Topscorer Stjepan Topalovic dagegen und glichen zum 7:7 aus. In der Folge entfaltete sich ein spannender Schlagabtausch, in dem sich keines der Teams entscheidend absetzen konnte. Am Ende des Viertels lag der Gast 16:15 vorne.

Der zweite Spielabschnitt verlief ähnlich. Die Führung wechselte mehrfach und beide Mannschaften boten den Zuschauern ein schnelles Spiel mit vielen attraktiven Szenen. Auf eine 19:16-Führung der Traunsteiner folgte ein Vier-Punkte-Vorsprung der Augsburger, einige Minuten später brachte Andy Stafford das Heimteam wieder in Front. Zur Halbzeit hatte es schließlich mit 35:33 die Nase vorn. In der Pause heizte die Big Band des Annette-Kolb-Gymnasiums unter Leitung von Felix Hagenauer dem Publikum ein und brachte die Stimmung in der AKG-Sportarena mit einem Potpourri aus Klassikern von Queen bis Survivor zum Sieden.

Andy Stafford steuerte 15 Punkte zum Sieg seiner Panthers bei. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Entsprechend befeuert kamen die Panthers aus der Kabine und hatten nun die beste Phase der Partie. Dank Adrian Mitchell und Stefan Gruber, der im Laufe des Spiels zum wiederholten Mal ein Double Double erzielte und auch 20 Rebounds herunterpflückte, bauten sie den Vorsprung auf fünf Punkte aus. Bartautas Linartas ließ zwei Dreier folgen, sodass es nach 24 Minuten 47:38 für die TVTler stand. Zwei Zeigerumdrehungen später hatten sie den Abstand auf 16 Punkte ausgebaut. Doch der Regio-1-Absteiger hielt nun dagegen und arbeitete sich bis zum Abpfiff des Viertels auf 48:59 heran.

In den ersten fünf Minuten der letzten Spielphase gelang den Traunsteinern nur ein einziger Punkt, während Nicolas Breuer, der stark aufspielende Bastian März und Stjepan Topalovic für die Augsburger von der Drei-Punkte-Linie einlochten. Plötzlich führte der Gast 61:60. Doch David Heuwinkel zeigte mit einem Monsterblock gegen Breuer: Bis hierhin und nicht weiter! Adrian Mitchell holte mit einem Dreier die Führung zurück und baute sie dann gemeinsam mit Stafford und Linartas auf 69:61 aus. März ließ die Augsburger mit zwei Dreiern in der letzten Minute noch einmal hoffen, aber Mitchell und Linartas blieben von der Freiwurflinie treffsicher und verwandelten alle sechs Versuche, sodass das Spiel mit 75:67 endete.

„Das war ein wichtiger Sieg für den Verein“, befand Aaron Mitchell. „Ich freue mich sehr für meine Jungs, aber ich habe das Gefühl, dass wir in Bezug auf die Chemie innerhalb der Mannschaft und ihre Fähigkeit, Spiele zu entscheiden, noch ein höheres Level erreichen können.“ Der TVT hat nun zuletzt neben dem Tabellenzweiten VfL Treuchtlingen den bisherigen Drittplatzierten aus Augsburg kurz hintereinander zweimal geschlagen und verteidigt damit den fünften Platz, während die Schwaben hinter den SB DJK Rosenheim auf Rang vier zurückgefallen sind. Am Samstag gastieren die Panthers beim Spitzenreiter BG Illertal. Dafür bieten sie wieder eine Mitfahrgelegenheit mit den Spielern im Fanbus an, Informationen bei Sportwart Alexander Abstreiter unter Tel. 0151/46 61 16 84.

Nach der Begegnung veranstalteten die Panthers gemeinsam mit der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG das Gewinnspiel „Der große Wurf“. Drei ausgeloste Zuschauer hatten die Chance, mit einem Treffer von der Drei-Punkte-Linie 1000 Euro zu gewinnen. Da es keinem gelang, den Ball im Korb unterzubringen, ging der Betrag an die Abteilung Basketball des TV Traunstein, die sich in Gestalt von Pressesprecher Sebastian Ring bei der Traunsteiner Filialleiterin Judith Dumberger herzlich für die Unterstützung bedankte.

Es spielten:

Chiemgau Panthers: Adrian Mitchell (27 Punkte/4 Dreier), Andrew Stafford (15/1), Stefan Gruber (14), Bartautas Linartas (10/2), David Heuwinkel (3), Lukas Blank (2), Heye Gädt (2), Daris Krivic (1), Chris Roll (1), Devin Beraz.

TV 1847 Augsburg: Bastian März (16/5), Stjepan Topalovic (16/3), Daniel Franken (10), Nicolas Breuer (9/2), Sebastian Woelki (8), Jakob Günther (2), Marco Schmid (4), Marc Kaufeld (2).

Beim Gewinnspiel „Der große Wurf“ stiftete die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG 1000 €. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers
Panthers-Pressesprecher Sebastian Ring im Interview mit der Filialleiterin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG, Judith Dumberger. ©Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Mit Traumstart und Teamgeist zum nächsten Erfolg

Mit Traumstart und Teamgeist zum nächsten Erfolg

Chiemgau Panthers schlagen den Tabellenzweiten VfL Treuchtlingen deutlich mit 72:51

Nach dem überraschenden Sieg beim Tabellendritten TV 1847 Augsburg haben die Chiemgau Panthers nachgelegt und auch den Zweitplatzierten VfL Treuchtlingen geschlagen. Die Basketballer des TV Traunstein (TVT) zeigten am Samstagabend in Mittelfranken eine souveräne Leistung mit konsequenter Verteidigung, entschieden drei der vier Viertel für sich und siegten am Ende klar mit 72:51. Nach dem 16. Spieltag der 2. Regionalliga Süd rücken sie auf den fünften Tabellenplatz vor und erwarten nun in zwei Wochen den TV 1847 Augsburg zum Rückspiel in ihrer AKG-Sportarena.

Die Panthers erwischten einen Traumstart und gingen dank Dreiern von Bartautas Linartas, Andy Stafford und Adrian Mitchell schnell mit 9:0 in Führung. Doch die Gastgeber fingen sich und konnten wieder auf drei Punkte (12:15) herankommen. Die letzten drei Minuten gehörten jedoch wieder dem Team von der Traun, das dem Gegner nun keinen Korb mehr erlaubte und unter anderem dank eines Drei-Punkte-Treffers von Youngster Devin Beraz auf 24:12 davonzog.

Das zweite Viertel konnten die Treuchtlinger ausgeglichener gestalten.Insbesondere Topscorer Luca Wörrlein, der im Hinspiel 29 Zähler gesammelt hatte, drehte nun auf und erzielte acht seiner insgesamt 15 Punkte. Der TVT traf jedoch weiter zuverlässig aus der Distanz. Chris Roll mit einem und Andy Stafford mit drei Dreiern sorgten dafür, dass die Heimmannschaft nur einen Punkt aufholen konnte. Zur Halbzeit stand es 41:30 für Traunstein.

Im dritten Viertel gestatteten die Panthers dem Rivalen, der das Hinspiel 86:82 in der Verlängerung gewonnen hatte, nur acht Punkte – begünstigt durch die verheerende Freiwurfausbeute der Treuchtlinger, die lediglich zwei von zwölf Versuchen verwandeln konnten. Bei Traunstein war in dieser Phase Adrian Mitchell der dominierende Mann und steuerte acht Punkte bei.

Mit einer 56:38-Führung gingen die Panthers in das letzte Viertel. Headcoach Aaron Mitchell setzte nun verstärkt seine junge Garde ein, darunter einige U18-Spieler. Heye Gädt gelang jeweils von jenseits der Drei-Punkte-Linie der erste und der letzte Korb in diesem Viertel, auch Lukas Blank und Daris Krivic trugen sich in den Spielberichtsbogen ein. Am Ende stand ein deutliches 72:51 für die Traunsteiner. „Wir haben eine großartige Teamleistung gezeigt, alle Spieler haben zum Sieg beigetragen“, betonte Panthers-Headcoach Aaron Mitchell. „Aber vor allem konnten wir uns vom ersten bis zum vierten Viertel durchsetzen. Ich freue mich sehr für den Verein und für unsere Fans.“

Mit diesen Siegen gegen zwei Top-Teams der Liga haben sich die Panthers eindrucksvoll aus ihrer Krise befreit. Davor hatten sie in sechs Spielen nur einen Erfolg erringen können und unter anderem gegen die Tabellenschlusslichter MTSV Schwabing 2 und TSV Weilheim verloren. Nun haben sie die BG Leitershofen/Stadtbergen 2 überholt, die am Sonntag der TS Herzogenaurach 61:76 unterlag, und liegen mit der ausgeglichenen Bilanz von acht Siegen und acht Niederlagen auf Rang fünf der Tabelle.

Sechs Begegnungen stehen noch aus, darunter das Rückspiel gegen den punktgleichen MTV 1879 München und die Auswärtsfahrt zum Spitzenreiter BG Illertal. Die nächste Aufgabe erwartet die Panthers nach einem Wochenende Verschnaufpause am 7. März mit dem Rückspiel zu Hause gegen den TV 1847 Augsburg. Dieser musste am Samstag die zweite Niederlage in Folge einstecken und unterlag dem SB DJK Rosenheim mit 71:72.

Es spielten:

VfL Treuchtlingen: Luca Wörrlein (15 Punkte), Farid-Karim Ouro-Burama (12), Paul Mutterer (8/1 Dreier), Claudio Huhn (5), Jonathan Schwarz (5), Simon Tobias Hornn (3/1), Moritz Schwarz (3), Ben Bui, Noel Cotoulas, Nguyen Quang Duong Gedamke, Dejan Lukic, Jakob Neumann.

Chiemgau Panthers: Andrew Stafford (22/4), Adrian Mitchell (15/2), Lukas Blank (6), Heye Gädt (6/2), David Heuwinkel (6/1), Devin Beraz (5/1), Bartautas Linartas (5/1), Chris Roll (3/1), Stefan Gruber (2), Daris Krivic (2), Alexander Rettelbach, Jakob Riedel.

Heye Gädt, hier gegen Rosenheim im Einsatz, trug in Treuchtlingen sechs Punkte zum Erfolg bei. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Den Chiemgau Panthers gelingt der Überraschungscoup

Den Chiemgau Panthers gelingt der Überraschungscoup

TVT-Basketballer gewinnen beim Tabellendritten TV 1847 Augsburg mit 90:85

Die Chiemgau Panthers haben die richtige Antwort auf die 69:88-Niederlage gegen den SB DJK Rosenheim gegeben. Eine Woche nach dem Misserfolg im Derby siegten sie in einem Nachholspiel des sechsten Spieltags der 2. Regionalliga Süd überraschend mit 90:85 beim Tabellendritten TV 1847 Augsburg. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und großem Kampfgeist entschieden die Basketballer des TV Traunstein (TVT) die hochklassige Begegnung, die von mehreren Führungswechseln geprägt war, am Ende für sich.

Nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Partien waren die Panthers gegen den Regio-1-Absteiger, der in der Saison bisher nur drei Niederlagen erlitten hatte, als klarer Außenseiter in das Spiel gegangen. Und zunächst sah es so aus, als sollte sich das Muster des letzten Matchs wiederholen. Mit einem 0:12 waren die Chiemgauer gegen Rosenheim gestartet, und auch in Augsburg lagen sie nach drei Minuten mit 0:7 hinten. Doch dieses Mal hielten die TVTler dagegen. Stefan Gruber netzte einen Dreier ein und verkürzte den Rückstand kurz darauf auf zwei Punkte. Zwar zogen die Fuggerstädter zunächst wieder auf 12:6 davon, doch die Traunsteiner antworteten ihrerseits mit einer Serie und gingen unter anderem durch Dreier von David Heuwinkel und Adrian Mitchell 15:14 in Führung. Die letzten Minuten des Viertels gehörten dann wieder der Heimmannschaft, die dank drei Dreiern von Stjepan Topalovic und Nicolas Breuer schließlich 24:15 vorne lag.

In Abwesenheit des etatmäßigen Point Guards Chris Roll übernahm häufig Panthers-Kapitän Adrian Mitchell den Ballvortrag und führte kreativ Regie. Nach den Abstimmungsproblemen im ersten Viertel kamen die TVTler nun immer besser ins Spiel und arbeiteten sich bis zur 14. Minute auf 26:31 heran. Zunächst punkteten vor allem Stefan Gruber, der eine herausragende Leistung ablieferte und neben 20 Punkten auch 19 Rebounds sammelte, sowie Andy Stafford, der häufig gefoult wurde und mit einer Freiwurfquote von 100 % überzeugte (10/10), für Traunstein. In der zweiten Hälfte des Viertels trumpfte dann auch David Heuwinkel auf, sodass es mit einem 45:45-Gleichstand in die Pause ging.

Auch im dritten Spielabschnitt hielten die Panthers die Energie aufrecht und gingen durch Gruber in der 26. Minute erstmals wieder in Führung. Doch das Heimteam gab sich so leicht nicht geschlagen und traf nun vornehmlich aus der Distanz. Nach vier Dreiern führten die Augsburger am Ende des Viertels mit 71:67.

In den ersten fünf Minuten des abschließenden Abschnitts gelang dem Gastgeber dank der konsequenten Defensive der Panthers jedoch nur ein Korb und Stefan Gruber glich zum 73:73 aus. Mitchell und Heuwinkel besorgten kurz darauf die 78:74-Führung – und diese ließ sich das Team von der Traun nun nicht mehr nehmen. In der dramatischen Schlussphase behielten Bartautas Linartas, Mitchell und Stafford die Nerven und verwandelten sechs von acht Freiwürfen, sodass auch zwei Dreier von Topalovic und Breuer den Augsburgern keinen Nutzen mehr brachten.

„Es war ein wichtiger Sieg für uns, weil jeder Spieler seinen Beitrag geleistet und eine hervorragende Leistung gezeigt hat“, lobte Panthers-Headcoach Aaron Mitchell sein Team. „Ich freue mich sehr für meine Mannschaft.” Mit dem 90:85-Sieg rücken die Panthers auf den sechsten Platz vor und sind nun punktgleich mit der BG Leitershofen/Stadtbergen 2 (5.) und dem MTV 1879 München (7.). Am Samstagabend gastieren sie beim Zweitplatzierten aus Treuchtlingen. Dafür bieten sie wieder Mitfahrgelegenheiten im Fanbus an, Informationen bei Sportwart Alexander Abstreiter unter Tel. 0151/46 61 16 84.

Es spielten:

TV 1847 Augsburg: Stjepan Topalovic (25 Punkte /5 Dreier), Marc Kaufeld (13), Nicolas Breuer (12/4), Alek Pikl (11/1), Sebastian Woelki (8), Daniel Franken (8), Bastian März (5/1), Marco Hack Vazquez (3/1), Jakob Günther.

Chiemgau Panthers: Stefan Gruber (20/1), Andrew Stafford (20/2), Adrian Mitchell (18/1), David Heuwinkel (17/3), Bartautas Linartas (7/2), Daris Krivic (6/1), Lukas Blank (2), Devin Beraz, Heye Gädt, Paul Kretzschmar.

Stefan Gruber, hier im Heimspiel gegen Rosenheim, war in Augsburg maßgeblich am Sieg der Panthers beteiligt. © Simon Brommer/Chiemgau Panthers

Endlich wieder Erfolgserlebnis für Chiemgau Panthers

Endlich wieder Erfolgserlebnis für Chiemgau Panthers

41-Punkte-Gala von Adrian Mitchell beim 92:86-Sieg gegen die DJK SB München • Am Samstag Derby zu Hause gegen Rosenheim

Als „eine der wichtigsten Partien der Saison“ und „Prüfung“ für sein Team hatte Headcoach Aaron Mitchell das Auswärtsspiel der Chiemgau Panthers bei der DJK SB München vorab bezeichnet – und seine Spieler behielten am Sonntagabend auch in der spannenden Schlussphase die Nerven und bestanden die Belastungsprobe in der Landeshauptstadt. Damit konnten die Basketballer des TVT Traunstein (TVT) Selbstbewusstsein für das anstehende Traun-Inn-Derby gegen den SB DJK Rosenheim aufbauen, das am Samstagabend, 7. Februar, um 18:30 Uhr in der Traunsteiner AKG-Sportarena ansteht.

Nach vier Niederlagen in Folge und sieben im Saisonverlauf war für die Panthers der Sieg gegen einen Tabellennachbarn wichtig, um nicht noch in den Abstiegsstrudel zu geraten. Angeführt wurden sie von ihrem zuletzt verletzten Kapitän Adrian Mitchell, der sich erst kurz vor Spielbeginn fit meldete und mit seiner Treffsicherheit entscheidend zum Erfolg seines Teams beitrug: 41 Punkte, eine Freiwurfquote von 91 % und sieben verwandelte Drei-Punkte-Würfe sprechen für sich.

Nach dem Anpfiff entwickelte sich ein intensives, von zahlreichen Führungswechseln und Gleichständen geprägtes Spiel, in dem beide Teams jeweils neun Dreier verwandelten. Vier davon trafen die DJKler im ersten Viertel, konnten sich aber nie entscheidend absetzen. Während Adrian Mitchell zunächst noch zurückhaltend agierte und nur vier Punkte erzielte, hielten Stefan Gruber und Andy Stafford die Traunsteiner im Spiel, sodass der Spielabschnitt mit 21:21 endete.

Im zweiten Viertel wogte das Spiel weiter hin und her und der Spielstand blieb ausgeglichen, zumal Mitchell sich allmählich warmschoss. Chris Roll zeigte viel Einsatzfreude, die Youngster Daris Krivic und Devin Beraz brachten Energie von der Bank. Gegen Ende gelang es den Münchnern dennoch, sich zwischenzeitlich um fünf Punkte abzusetzen. Beim Stand von 41:37 für die „Frösche“ pfiffen die Schiedsrichter zum Pausentee.

Im dritten Viertel lief Mitchell endgültig heiß. Mit 17 Punkten und drei Dreiern trug er maßgeblich dazu bei, dass die Panthers den Halbzeitrückstand aufholen und in der 24. Minute mit 50:48 in Führung gehen konnten. Doch die Landeshauptstädter setzten dagegen und verhinderten einen größeren Vorsprung der Gäste. Mit 65:65 ging der Abschnitt ausgeglichen zu Ende.

Im letzten Viertel übernahmen die Traunsteiner dann die Regie und setzten sich allmählich ab. In der 36. Minute führten sie mit 77:71, eine Minute später sogar mit neun Punkten. Aufgrund zahlreicher Fouls gingen sie nun vermehrt zur Freiwurflinie und konnten zehn von zwölf Versuchen einnetzen. Mit dem Stand von 90:81 für Traunstein begann die letzte Spielminute, in der die „Frösche“ nicht mehr entscheidend herankommen konnten, sodass die Gäste am Ende den sechsten Saisonsieg feiern konnten. Sie verbleiben damit auf Rang sieben, während München auf den neunten Platz abrutscht.

„Das war ein sehr interessantes Spiel und ein wichtiger Sieg“, fasste Aaron Mitchell das Geschehen zusammen. „Wir haben es endlich einmal wieder geschafft, drei großartige Viertel zu spielen und uns am Ende den Sieg zu sichern. Ich freue mich für den Verein, aber vor allem bin ich froh über den Sieg, denn er gibt uns Energie für das Spiel am Samstag.“ Dann steht in der AKG-Sportarena das mit Spannung erwartete Duell mit dem SB DJK Rosenheim an, der mit neun Siegen und fünf Niederlagen den vierten Tabellenplatz belegt.

Es spielten:

DJK SB München: Oliver Russ (21 Punkte/2 Dreier), Louis Jacques (16/4), Mateo Kustic (13/1), Julias Seither (12), Teo Fajfar (6), Leonard Bonesky (5/1), Benedikt Juratha (4/1), Arda Sababoglu (3), Timo Daferner (2), Riccardo Ochmann (2), J. Zimmer (2), Benjamin Josipovic.

Chiemgau Panthers: Adrian Mitchell (41/7), Andrew Stafford (17/1), Stefan Gruber (14), Bartautas Linartas (11), Daris Krivic (5/1), David Heuwinkel (2), Chris Roll (2), Devin Beraz, Lukas Blank, Heye Gädt.

Adrian Mitchell, hier im Heimspiel gegen Treuchtlingen, war gegen die „Frösche“ bestens aufgelegt und führte sein Team zum Auswärtssieg. ©Simon Brommer/Chiemgau Panthers